[Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

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[Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Andreas Voit

Hallo,

ich habe heute meinen Gesundheitsspaziergang genutzt, um in Ebreichsdorf
vor Ort ein paar Adressen zu mappen. Als Vorsichtsmaßnahme habe ich über
meine Winterjacke die OSM-Warnweste angezogen.

Trotzdem wurde ich nach ein paar Straßen von einem aufgebrachten
Hausbesitzer nach meinen Personalien und meiner Tätigkeit befragt. Es
wurde vermutet, dass ich Häuser auskundschafte um später auf Raubzug zu
gehen. Mehrmals wollte er die Polizei heranziehen, um mich festnehmen zu
lassen.

Wie gesagt, war ich ausgestattet mit Warnweste, hatte einen Ausdruck der
OSM-Karte und einen Block mit Stift bei mir.

Ich mag hier nur mal nachfragen, ob schon derartige Vorfälle vorkamen
und wie es da rechtlich ausschaut. Laut meinem bisherigen juristischen
Wissen gehe ich davon aus, dass das notieren von Hausnummern auf einer
Karte nicht verboten ist.

Was meint ihr dazu?

lg geologist

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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Dietmar
Hallo,

Vorsicht: ich spreche für die rechtliche Situation in Bayern.

ich wurde vor 3 Wochen von einem Anwohner in einem ländlichen Dorf
angemacht, der meinte, es sei illegal, die Hausnummern zu erfassen und
wollte einfach nicht verstehen, das das Leute in der Freizeit für eine
offene Karte machen, wo es doch staatliche Karten gäbe.

Meine Hinweise, das die Gemeinden u.a. seine Hausnummer mit
Geokoordinaten verkaufe, zählte für ihn nicht.

Er wollte dann meine Personalien feststellen. (Spoiler: muss ich in
Deutschland gegenüber einer Privatperson defintiv nicht!). Führerschein
zählte für ihn nicht, weil 30 Jahre alt und könnte gefälscht sein,
Reisepass (mein Personalausweis ist abgelaufen seit Jahren) könnte ja
gefälscht sein und ich müsse eine Personalausweis haben (Spoiler: in
Deutschland nur Personalausweis oder Reisepass notwendig, beides reicht
allein aus).

Der wollte einfach Krawall und hat die Polizei gerufen und mich
aufgefordert, zu warten (müsste ich aber nicht). Ich habe gewartet und
die Polizei kam nach 40min.

1. die Polizei wollte wissen, was ich mache und ich musste mich
ausweisen, Führerschein wollten sie auch, obwohl mein Auto 1km weg
geparkt war.
Reisepass ok
Führerschein ok
Erfassen von öffentlichem Grund ok
Einziges Manko: der Geofabrik Flyer muss einen visdp-Text haben
(Verantwortlich im Sinne des Presserechts), hat er aber nicht. So darf
ich ihn nicht verteilen ((ich habe ihm gesagt, das ich die nur bei
Nachfragen an Leute gebe, aber der visdp-Text muss vorhanden sein).

2. Wichtig ist natürlich, auf öffentlichem Grund zu bleiben. Nachdem der
Bewohner merkte, das er mir mit Hilfe der Polizei nichts konnte, meinte
er noch ich sei in der Nähe auf ein Privatgrundstück gegangen.
Ich habe ihm und der Polizei mitgeteilt, das das nicht stimmt und ich
mein Gehen mit einem GPS-Gerät aufgenommen habe und es jederzeit
nachvollziehbar sei, wo ich rumgelaufen sei. Dann hat der Bewohner
aufgegeben.

3. Die Polizei bat mich um Verständnis, das die Anwohner wg.
Wohnungseinbrüche sensibilisiert seien und die Polizei lieber einmal
zuviel gerufen werden als zuwenig. Ob ich dafür Verständnis habe (ja).
Handshake mit dem Bewohner und tschüs.

Fazit: ich wusste, das ich im Recht war und es ist gut ausgegangen. Aber
der Vorfall (der erste in 5 Jahren rumlaufen) hat mich doch negativ
beeinflusst, ich hatte danach erstmal nicht mehr so viel Lust, richtig
in ländlichen Orten rumzulaufen.

Grüße

Dietmar


Am 09.03.2016 um 17:46 schrieb Andreas Voit:

>
> Hallo,
>
> ich habe heute meinen Gesundheitsspaziergang genutzt, um in Ebreichsdorf
> vor Ort ein paar Adressen zu mappen. Als Vorsichtsmaßnahme habe ich über
> meine Winterjacke die OSM-Warnweste angezogen.
>
> Trotzdem wurde ich nach ein paar Straßen von einem aufgebrachten
> Hausbesitzer nach meinen Personalien und meiner Tätigkeit befragt. Es
> wurde vermutet, dass ich Häuser auskundschafte um später auf Raubzug zu
> gehen. Mehrmals wollte er die Polizei heranziehen, um mich festnehmen zu
> lassen.
>
> Wie gesagt, war ich ausgestattet mit Warnweste, hatte einen Ausdruck der
> OSM-Karte und einen Block mit Stift bei mir.
>
> Ich mag hier nur mal nachfragen, ob schon derartige Vorfälle vorkamen
> und wie es da rechtlich ausschaut. Laut meinem bisherigen juristischen
> Wissen gehe ich davon aus, dass das notieren von Hausnummern auf einer
> Karte nicht verboten ist.
>
> Was meint ihr dazu?
>
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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Florian Michaeler
Als Antwort auf diesen Beitrag von Andreas Voit
Hallo,

also mir ist bisher in Ebreichsdorf noch nichts vergleichbares passiert
aber ich glaub gerade jetzt im Winter ist die Angst vor den
"Dämerungseinbrechern" recht weit verbreitet da ist dann schnell jede
einzelne Person verdächtig.
Privaten Personen muss man sich sicher nicht ausweisen können,
eigentlich gibt es ja keine Ausweispflicht in Österreich, daher muss zum
Beispiel auch bei den Wiener Linien die Polizei gerufen werden um die
Identität eines Schwarzfahrers festzustellen, wenn er es nicht
freiwillig macht.

Ich glaube nicht, dass dir etwas passiert wäre wenn er die Polizei
gerufen hätte. Am Haus vorbei gehen und Notizen machen erscheint
vielleicht verdächtig, aber selbst ein kurzer blick sollte der Polizei
zeigen, dass die Notizen zum Einbrechen nicht geeignet sind
(Vorausgesetzt deine Notizen sind halbwegs ähnlich zu meinem Gekritzel
bevor ich aus Faulheit für Hausnummern auf Audio-Mapping umgestiegen bin)

lg
Florian

Am 09.03.2016 um 17:46 schrieb Andreas Voit:

> Hallo,
>
> ich habe heute meinen Gesundheitsspaziergang genutzt, um in Ebreichsdorf
> vor Ort ein paar Adressen zu mappen. Als Vorsichtsmaßnahme habe ich über
> meine Winterjacke die OSM-Warnweste angezogen.
>
> Trotzdem wurde ich nach ein paar Straßen von einem aufgebrachten
> Hausbesitzer nach meinen Personalien und meiner Tätigkeit befragt. Es
> wurde vermutet, dass ich Häuser auskundschafte um später auf Raubzug zu
> gehen. Mehrmals wollte er die Polizei heranziehen, um mich festnehmen zu
> lassen.
>
> Wie gesagt, war ich ausgestattet mit Warnweste, hatte einen Ausdruck der
> OSM-Karte und einen Block mit Stift bei mir.
>
> Ich mag hier nur mal nachfragen, ob schon derartige Vorfälle vorkamen
> und wie es da rechtlich ausschaut. Laut meinem bisherigen juristischen
> Wissen gehe ich davon aus, dass das notieren von Hausnummern auf einer
> Karte nicht verboten ist.
>
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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Rudolf Mayer
Hallo!

On 03/09/2016 07:09 PM, Florian Michaeler wrote:
> Ich glaube nicht, dass dir etwas passiert wäre wenn er die Polizei
> gerufen hätte. Am Haus vorbei gehen und Notizen machen erscheint
> vielleicht verdächtig, aber selbst ein kurzer blick sollte der Polizei
> zeigen, dass die Notizen zum Einbrechen nicht geeignet sind
> (Vorausgesetzt deine Notizen sind halbwegs ähnlich zu meinem Gekritzel
> bevor ich aus Faulheit für Hausnummern auf Audio-Mapping umgestiegen bin)


Nicht wirklich zur rechtlichen Situation, aber ein angenehmes und evtl.
unauffälligeres Tool zum Hausnummern mappen ist
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Keypad-Mapper_3

lg
Rudi

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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Andreas Voit
Hallo,

danke für die vielen Antworten.

Vielen Dank auch für den Tool Tipp, ich habe zuvor zwar nach was
gesucht, aber nichts gefunden. Wenn ich mich wieder traue, dann probiere
ich das Tool gerne mal aus.

lg

Am 2016-03-09 um 19:22 schrieb Rudolf Mayer:

> Hallo!
>
> On 03/09/2016 07:09 PM, Florian Michaeler wrote:
>> Ich glaube nicht, dass dir etwas passiert wäre wenn er die Polizei
>> gerufen hätte. Am Haus vorbei gehen und Notizen machen erscheint
>> vielleicht verdächtig, aber selbst ein kurzer blick sollte der Polizei
>> zeigen, dass die Notizen zum Einbrechen nicht geeignet sind
>> (Vorausgesetzt deine Notizen sind halbwegs ähnlich zu meinem Gekritzel
>> bevor ich aus Faulheit für Hausnummern auf Audio-Mapping umgestiegen bin)
>
>
> Nicht wirklich zur rechtlichen Situation, aber ein angenehmes und evtl.
> unauffälligeres Tool zum Hausnummern mappen ist
> http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Keypad-Mapper_3
>
> lg
> Rudi
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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Friedrich Volkmann
Als Antwort auf diesen Beitrag von Andreas Voit
On 09.03.2016 17:46, Andreas Voit wrote:

> ich habe heute meinen Gesundheitsspaziergang genutzt, um in Ebreichsdorf
> vor Ort ein paar Adressen zu mappen. Als Vorsichtsmaßnahme habe ich über
> meine Winterjacke die OSM-Warnweste angezogen.
>
> Trotzdem wurde ich nach ein paar Straßen von einem aufgebrachten
> Hausbesitzer nach meinen Personalien und meiner Tätigkeit befragt. Es
> wurde vermutet, dass ich Häuser auskundschafte um später auf Raubzug zu
> gehen. Mehrmals wollte er die Polizei heranziehen, um mich festnehmen zu
> lassen.
>
> Wie gesagt, war ich ausgestattet mit Warnweste, hatte einen Ausdruck der
> OSM-Karte und einen Block mit Stift bei mir.
>
> Ich mag hier nur mal nachfragen, ob schon derartige Vorfälle vorkamen
> und wie es da rechtlich ausschaut. Laut meinem bisherigen juristischen
> Wissen gehe ich davon aus, dass das notieren von Hausnummern auf einer
> Karte nicht verboten ist.
>
> Was meint ihr dazu?

Was Dietmar für Bayern schrieb, gilt auch für Österreich: Solang du auf
öffentlichen Straßen und Wegen bleibst, kann dir keiner etwas verbieten oder
dich anhalten. Ähnliches gilt für Wald (Forstgesetz §33), allerdings mit
einigen Ausnahmen und nur "zu Erholungszwecken". Über das Thema Wald kann
man noch mehr schreiben, aber fürs Mappen von Adressen ist das weniger von
Bedeutung.

Wenn du Privatgrund betrittst, der kein Wald ist, dann hängt es davon ab, ob
er schon länger in öffentlicher Nutzung ist (Servitutsrecht), z.B. bei
Trampelpfaden über eine Wiese kannst du davon ausgehen, dass das öffentliche
Wegerecht schon ersessen ist, sofern keine Verbotstafel dort steht. Aber ein
Weg vom Einfamilienhaus zum Swimmingpool ist offensichtlich nicht
öffentlich. Wer dort herumschleicht, kann wegen Besitzstörung verklagt werden.

Fürs Mappen von Adressen ist es normalerweise nicht nötig um die Häuser
herumzuschleichen, weil Hausnummern normalerweise an einer Stelle angebracht
sind, wo sie von einer öffentlichen Verkehrsfläche aus sichtbar sind
(Hausfront, Einfahrt, Zauntor). Allerdings wird die Anbringung der
Hausnummern per Gemeindeverordnung geregelt, d.h. kann je Gemeinde
unterschiedlich sein. Vielleicht ist die Anbringung einer Hausnummer
zufällig gerade in Ebreichsdorf nicht verpflichtend, oder die Verordnung ist
so lasch, dass die Hausnummern auch im Innenhof angebracht werden dürfen.

Hausnummern würde ich eher nicht bei Dunkelheit mappen, denn da wird man um
ein Vielfaches verdächtiger. Und auch die OSM-Warnweste würde ich weglassen.
Je unauffälliger, desto besser. OSM kennt keiner und will keiner kennen. Und
sobald jemand erfährt, dass Daten über seinen Besitz ins Internet gestellt
werden, ist die Ablehnung so sicher wie das Amen im Gebet. Jeder freut sich,
wenn er auf die Daten vom Rest der Welt zugreifen kann, aber vom eigenen
Allerheiligsten darf niemand etwas wissen.

Wenn man mal mit solchen Leuten in Diskussion gerät, muss man je nach
Situation und Menschenkenntnis entscheiden, ob man es mit Aufklärung (was
ist OSM, die Daten werden auf von Einsatzorganisationen genutzt usw.),
Beruhigung (bin eh kein Einbrecher, ich bin der Soundso und wohne in...),
Kleinbeigeben (wenn Sie es so wollen, dann trage ich Ihre Adresse nicht ein)
oder Ignorieren (z.B. die senile Frau in unserem Nachbarhaus, die immer aus
dem Fenster schrie und Passanten beschimpfte) versucht. Man kann auch
anbieten, gegen Einladung auf einen Kaffee auf die Polizei zu warten. Aber
auf keinen Fall würde ich mich dazu nötigen lassen, in der Kälte stehend auf
die Polizei zu warten - das ist ein Opfer für nichts.

Warum mappst du Adressen überhaupt noch vor Ort, wo es doch schon den TMS
von basemap.at gibt? Die Basemap-Adressen stimmen zwar nicht überall, aber
in Ebreichsdorf sehen sie ok aus. Und mitunter findet man Karten oder Listen
von Adressen auch auf der Gemeinde-HP, am Gemeindeamt, in der
Gemeindezeitung oder im Landes-GIS (atlas.noe.gv.at).

--
Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria

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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Florian Michaeler

Am 09.03.2016 um 19:55 schrieb Friedrich Volkmann:
> Warum mappst du Adressen überhaupt noch vor Ort, wo es doch schon den TMS
> von basemap.at gibt? Die Basemap-Adressen stimmen zwar nicht überall, aber
> in Ebreichsdorf sehen sie ok aus.
Bei den Daten von der Basemap war ich überrascht wieviele der Adressen
nicht auf das Haus sondern auf irgend welche Gartenhäuschen gesetzt
wurden, bzw. nur eine Hausnummer angegeben wird, obwohl das Gebäude
mehrere verschiedene hat. Ich finde es leichter gleich raus zu gehen die
Daten zu erheben und danach im Zweifelsfall einen Abgleich mit Basemap
zu machen, als die Daten zu übernehmen und auf Fehlersuche zu gehen.

lg
Florian


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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Andreas Voit
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
Am 2016-03-09 um 19:55 schrieb Friedrich Volkmann:

> On 09.03.2016 17:46, Andreas Voit wrote:
>> ich habe heute meinen Gesundheitsspaziergang genutzt, um in Ebreichsdorf
>> vor Ort ein paar Adressen zu mappen. Als Vorsichtsmaßnahme habe ich über
>> meine Winterjacke die OSM-Warnweste angezogen.
>>
>> Trotzdem wurde ich nach ein paar Straßen von einem aufgebrachten
>> Hausbesitzer nach meinen Personalien und meiner Tätigkeit befragt. Es
>> wurde vermutet, dass ich Häuser auskundschafte um später auf Raubzug zu
>> gehen. Mehrmals wollte er die Polizei heranziehen, um mich festnehmen zu
>> lassen.
>>
>> Wie gesagt, war ich ausgestattet mit Warnweste, hatte einen Ausdruck der
>> OSM-Karte und einen Block mit Stift bei mir.
>>
>> Ich mag hier nur mal nachfragen, ob schon derartige Vorfälle vorkamen
>> und wie es da rechtlich ausschaut. Laut meinem bisherigen juristischen
>> Wissen gehe ich davon aus, dass das notieren von Hausnummern auf einer
>> Karte nicht verboten ist.
>>
>> Was meint ihr dazu?
>
> Was Dietmar für Bayern schrieb, gilt auch für Österreich: Solang du auf
> öffentlichen Straßen und Wegen bleibst, kann dir keiner etwas verbieten oder
> dich anhalten. Ähnliches gilt für Wald (Forstgesetz §33), allerdings mit
> einigen Ausnahmen und nur "zu Erholungszwecken". Über das Thema Wald kann
> man noch mehr schreiben, aber fürs Mappen von Adressen ist das weniger von
> Bedeutung.

ich war immer nur auf der Straße unterwegs.

> Fürs Mappen von Adressen ist es normalerweise nicht nötig um die Häuser
> herumzuschleichen, weil Hausnummern normalerweise an einer Stelle angebracht
> sind, wo sie von einer öffentlichen Verkehrsfläche aus sichtbar sind
> (Hausfront, Einfahrt, Zauntor). Allerdings wird die Anbringung der
> Hausnummern per Gemeindeverordnung geregelt, d.h. kann je Gemeinde
> unterschiedlich sein. Vielleicht ist die Anbringung einer Hausnummer
> zufällig gerade in Ebreichsdorf nicht verpflichtend, oder die Verordnung ist
> so lasch, dass die Hausnummern auch im Innenhof angebracht werden dürfen.
>

Dürfte in Ebreichsdorf nicht so der Fall sein. Manche Hausnummern sind
versteckt hinter Bepflanzungen oder es sind irgendwelche
"künstlicherisch wertvolle" Schilder angebracht worde, wo man erst die
Zahlen entziffern muss. Des Weiteren gibt es in der Piestingau (war
heute mein Mapping-Gebiet) sehr viele Häuser die aus zwei Nummern
bestehen, und da habe ich zur Sicherheit zweimal hingeschaut.

> Hausnummern würde ich eher nicht bei Dunkelheit mappen, denn da wird man um
> ein Vielfaches verdächtiger.

Es war heller Tag und die Sonne hat sich auch blicken lassen.

> Und auch die OSM-Warnweste würde ich weglassen.

ok, dachte, dass behütet mich vor der Verdächtigung was Kriminelles zu tun.

>
> Wenn man mal mit solchen Leuten in Diskussion gerät, muss man je nach
> Situation und Menschenkenntnis entscheiden, ob man es mit Aufklärung (was
> ist OSM, die Daten werden auf von Einsatzorganisationen genutzt usw.),
> Beruhigung (bin eh kein Einbrecher, ich bin der Soundso und wohne in...),
> Kleinbeigeben (wenn Sie es so wollen, dann trage ich Ihre Adresse nicht ein)
> oder Ignorieren (z.B. die senile Frau in unserem Nachbarhaus, die immer aus
> dem Fenster schrie und Passanten beschimpfte) versucht. Man kann auch
> anbieten, gegen Einladung auf einen Kaffee auf die Polizei zu warten. Aber
> auf keinen Fall würde ich mich dazu nötigen lassen, in der Kälte stehend auf
> die Polizei zu warten - das ist ein Opfer für nichts.

Diskussion hat leider nichts gebracht. Aber war ich nicht bereit meine
Personalien preis zu gebe. Wie auch schon in vorherigen Antworten
erwähnt wurde, muss ich mich nur der Polizei ausweisen.

>
> Warum mappst du Adressen überhaupt noch vor Ort, wo es doch schon den TMS
> von basemap.at gibt? Die Basemap-Adressen stimmen zwar nicht überall, aber
> in Ebreichsdorf sehen sie ok aus. Und mitunter findet man Karten oder Listen
> von Adressen auch auf der Gemeinde-HP, am Gemeindeamt, in der
> Gemeindezeitung oder im Landes-GIS (atlas.noe.gv.at).

Normal bin ich eh ein Basemap Mapper, wollte einen
Gesundheitsspaziergang nützlich gestalten und mal ausprobieren, wie das
mit dem Vor-Ort-Mappen ausschaut.  Teilweise wurden auch Häuser neu
gebaut und da war ich mir noch nicht sicher, ob die in den Basemap-Daten
schon drinnen sind.

Aber nach meinen heutigen Erfahrungen, werde ich mich in nächster Zeit
wieder auf die basemap-Daten verlassen.

lg

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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

emergency99
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
Hallo an alle,

Ich habe kürzlich die Reihenhäuser in Schwechat, Siedlung Frauenfeld gemappt. Ich war um etwa 10:00 Uhr dort. Da bin ich teilweise Minuten vor den Häusern gestanden um die Outlines (die ich später mittels Josm etwas angepasst habe) halbwegs hinzubekommen (in Schwechat sind echt noch einige Map-Lücken), musste mich bei einem Haus ganz an den Zaun aussen drücken und hinknien um die Hausnummer zu erkennen, die sich unterm Dach versteckte, und um den Hydranten richtig einzuzeichnen stand ich 3 Min vor diesem, bis mein iPhone-GPS mich halbwegs hatte. Ich bin die Straße und auch ein paar Zufahrtsstraßen auf und ab gegangen, und wurde offenbar nichtmal bemerkt. Auch bei einer neuen Appartment-Block Gruppe bin ich im Durchgang ewig rumgelungert, und niemand fand es seltsam, ich wurde sogar 2 mal nett gegrüßt. Dazu muss man sagen, dass ich auch oft übersehen oder ignoriert werde. Aber trotz meines etwas eigentümlichen Mapverhaltens "vor Ort" hatte ich noch keine Probleme. Auch beim Hydranten mappen wurde ich noch nie gefragt, was ich da mache und warum. 

Zu Tools: Ich mappe am iPhone mit einem App namens "Go Map!"

Mir wurde nur schon ein paar mal von Buslenkern mit der Polizei gedroht, wenn ich die Busse fotografiert habe, aber die geben sich meist damit zufrieden, dass man, sobald sie einen drauf "hinweisen", dass sie es nicht wollen aufhört und weggeht... Funktioniert bei Hausbesitzern vielleicht auch...

MfG
RobinD

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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

"Rainer Fügenstein"
Als Antwort auf diesen Beitrag von Andreas Voit
hallo,

ja, ist mir auch einmal passiert, in einem kleinen dorf im weinviertel,
wurde von einer frau aus dem auto heraus angesprochen. hinweis auf die
OSM warnweste: die kann sich jeder machen lassen, aber sie hat mich dann
in ruhe gelassen.

in dem dorf wurden kurz(?) davor straßennamen und hausnummern pro straße
(statt pro ort) eingeführt, also wars einigermaßen plausibel.

ansonsten antworte ich meistens "damit das navi sie findet", damit geben
sie sich meistens zufrieden.

mfg

On 09.03.2016 17:46, Andreas Voit wrote:

>
> Hallo,
>
> ich habe heute meinen Gesundheitsspaziergang genutzt, um in Ebreichsdorf
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> meine Winterjacke die OSM-Warnweste angezogen.
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> Trotzdem wurde ich nach ein paar Straßen von einem aufgebrachten
> Hausbesitzer nach meinen Personalien und meiner Tätigkeit befragt. Es
> wurde vermutet, dass ich Häuser auskundschafte um später auf Raubzug zu
> gehen. Mehrmals wollte er die Polizei heranziehen, um mich festnehmen zu
> lassen.
>
> Wie gesagt, war ich ausgestattet mit Warnweste, hatte einen Ausdruck der
> OSM-Karte und einen Block mit Stift bei mir.
>
> Ich mag hier nur mal nachfragen, ob schon derartige Vorfälle vorkamen
> und wie es da rechtlich ausschaut. Laut meinem bisherigen juristischen
> Wissen gehe ich davon aus, dass das notieren von Hausnummern auf einer
> Karte nicht verboten ist.
>
> Was meint ihr dazu?
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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Friedrich Volkmann
Als Antwort auf diesen Beitrag von emergency99
On 09.03.2016 20:25, Robin Däneke wrote:
> Mir wurde nur schon ein paar mal von Buslenkern mit der Polizei gedroht,
> wenn ich die Busse fotografiert habe

Weißt du warum? Was für Busse (Linienbusse?) und was für Buslenker waren
denn das?

--
Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

emergency99
Es waren in allen Fällen Linienbusse von Dr. Richard, die im Auftrag der Wiener Linien fuhren und Lenker die meinten, dass es illegal sei den Bus zu fotografieren. Das ist aber nicht der Fall. Dr. Richard hat mir auf eine Anfrage geschrieben, dass sie ihre Lenker informieren, dass es erlaubt ist Busse zu fotografieren, jedoch manche Lenker meinen, dass sie am Foto zu sehen sind, und das natürlich nicht wollen. Durch die Reflektion von diversen Dingen in der Scheibe sieht man die Lenker aber eh nicht. und wenn doch, bearbeite ich die Fotos vor Veröffentlichung auch immer so, dass der Lenker und die Fahrgäste nicht mehr erkennbar sind... 

> Date: Thu, 10 Mar 2016 01:24:00 +0100

> From: [hidden email]
> To: [hidden email]
> Subject: Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)
>
> On 09.03.2016 20:25, Robin Däneke wrote:
> > Mir wurde nur schon ein paar mal von Buslenkern mit der Polizei gedroht,
> > wenn ich die Busse fotografiert habe
>
> Weißt du warum? Was für Busse (Linienbusse?) und was für Buslenker waren
> denn das?
>
> --
> Friedrich K. Volkmann http://www.volki.at/
> Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria
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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Christian Aigner
Als Antwort auf diesen Beitrag von Andreas Voit
Ich mach mir fotografische Notizen, wenn ich Hausnummern mappe. Geht
schnell und kann ich im Vorbeigehen/-fahren gut machen. Und die
gps-getaggten Fotos lassen sich später im JOSM sehr schön verwenden.

Aber wie schaut's eigentlich rechtlich mit dem Fotografieren von
Hausnummern bzw. der Häuserfront aus?

LG,
Christian



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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Stefan Kopetzky

On 2016-03-10 10:38, Christian Aigner wrote:
> Aber wie schaut's eigentlich rechtlich mit dem Fotografieren von
> Hausnummern bzw. der Häuserfront aus?

Hausnummern sind sicher unproblematisch.
Bei Häuserfronten (von öffentlichem Grund aus fotografiert) greift im
Zweifelsfall die sog. "Panoramafreiheit" aus dem Urheberrecht
(https://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit#.C3.96sterreich),  was
aber sowieso unherheblich ist, wenn Du die Fotos nicht
veröffentlichen/verbreiten willst. Sonstige Persönlichkeitrechte sind
beim fotographieren eines Gebäudes (ohne Menschen) von der Strasse aus,
mW nicht berührt.

LG,
Stefan




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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Friedrich Volkmann
Als Antwort auf diesen Beitrag von emergency99
On 10.03.2016 06:14, Robin Däneke wrote:
> Es waren in allen Fällen Linienbusse von Dr. Richard, die im Auftrag der
> Wiener Linien fuhren und Lenker die meinten, dass es illegal sei den Bus zu
> fotografieren. Das ist aber nicht der Fall. Dr. Richard hat mir auf eine
> Anfrage geschrieben, dass sie ihre Lenker informieren, dass es erlaubt ist
> Busse zu fotografieren, jedoch manche Lenker meinen, dass sie am Foto zu
> sehen sind, und das natürlich nicht wollen. Durch die Reflektion von
> diversen Dingen in der Scheibe sieht man die Lenker aber eh nicht. und wenn
> doch, bearbeite ich die Fotos vor Veröffentlichung auch immer so, dass der
> Lenker und die Fahrgäste nicht mehr erkennbar sind...

Die letzte Ausstellung in der Galerie Ostlicht handelte von Starfotografen,
die mit Kleinbildkameras Menschen und Straßenszenen fotografieren. Keiner
dieser Fotografen fragt dafür um Erlaubnis, da wird Mädchen unter den Rock
fotografiert usw., und in den seltenen Fällen, wo so ein Fotograf auf einen
Polizisten trifft, lässt sich der mit der Info abspeisen, dass man ja ein
berühmter Künstler ist. In der Galerie konnte man auch gleich Ausdrucke
solcher Fotos erwerben, für um die 15000 € pro Ausdruck. Ob die darauf
abgebildeten Personen damit einverstanden sind, interessiert niemanden, und
vom Erlös kriegen sie auch nichts ab.

Insofern finde ich diese Busfahrer schon sehr lächerlich. Also selbst wenn
man sie am Foto erkennen kann, fällt ihnen damit kein Stein aus der Krone,
es sei denn du hast sie zu einem Zeitpunkt fotografiert, als sie ihre Pause
zum Onanieren nutzten.

Ich hab schon über 110 000 Fotos geschossen und kann mich nicht erinnern,
von irgendwem dafür angegangen worden zu sein, mit 2 Ausnahmen: bei einer
militärischen Funkaufklärungsanlage und bei Sonderausstellungen in Museen.
Aber ich muss dazusagen, dass ich mit dem Fotografieren gerne zuwarte, bis
die Leute wegschauen. Und vielleicht hilft mir auch, dass meine Kameras
Display statt Sucher haben, so dass Außenstehende kaum erkennen können, wann
und was ich eigentlich fotografiere. Noch geschickter machte es seinerzeit
Eibl-Eibesfeldt. Nach seinem Prinzip funktionieren auch die heute
erhältlichen Spiegelvorsätze. Aber am unauffälligsten überhaupt ist
natürlich ein Handy, weil es nicht in erster Linie mit Fotografie assoziiert
wird und weil man damit sogar rückwärts fotografieren kann. Nur ist halt die
Bildqualität bescheiden.

--
Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria

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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Andreas Voit
Als Antwort auf diesen Beitrag von Rudolf Mayer
Am 2016-03-09 um 19:22 schrieb Rudolf Mayer:
> Hallo!

> Nicht wirklich zur rechtlichen Situation, aber ein angenehmes und evtl.
> unauffälligeres Tool zum Hausnummern mappen ist
> http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Keypad-Mapper_3
>

Hab mich heute doch wieder getraut zu mappen. Mit dieser App ist das
wirklich ganz leicht gegangen und war auch unauffällig.

Habe aber die Adresspunkte nicht verwendet, sondern den Gebäuden direkt
die Hausnummer zugeordnet. War aber auch nicht viel mehr Aufwand.

lg geologist



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Re: [Talk-at] Fotografieren (war: Frage: Vor Ort Mappen (Adressen))

emergency99
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann


> Date: Thu, 10 Mar 2016 14:17:45 +0100
> From: [hidden email]
> To: [hidden email]
> Subject: Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Das Interessante ist, dass die Fahrer, die so absolut nicht fotografiert werden wollten beide aus der Garage Montleartstraße waren. Die Fahrer in Transdanuben (Stromstraße und Strahlenergasse) winken mir sogar oft freundlich zu. 

> Aber am unauffälligsten überhaupt ist
> natürlich ein Handy, weil es nicht in erster Linie mit Fotografie assoziiert
> wird und weil man damit sogar rückwärts fotografieren kann. Nur ist halt die
> Bildqualität bescheiden.

Ich brauche für diese Busse leider meine Kamera, da die Displays getaktet sind, und nur mit einer ziemlich komplizierten Einstellung "ganz" am Bild sind... Und wenn ich dann bissl reinzoome, denken die lieben Fahrer wohl, ich zoom ihnen in die Unterhose oder wer weiß was... Busfahrer sind da offenbar eine Sache für sich...

Aber ich will hier jetzt auch nicht die Mailingliste zum Dialog über Dr. Richard Busfahrer "mailnappen"...
Danke für die Infos. 

MfG
RobinD.

PS: Auch ich berufe mich in solchen Fällen auf die Panoramafreiheit, so wie alle Busfotographen.

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Re: [Talk-at] Frage: Vor Ort Mappen (Adressen)

Walter Nordmann
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
Hi,

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich mit dem OSM-Flyer sehr gute
Erfahrungen gemacht habe.

Vorgestern wurde ich mal wieder beim Erfassen von Hausnummern
angesprochen - wie die Ironie will von einer dort wohnhaften
Mitarbeiterin des Landesamtes für Geodäsie, das uns die Nutzung des
Hessischen WMS nicht gestattet. Ein paar nette Worte UND der Flyer,
danach war Frieden.

siehe: http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Flyers_and_posters/Flyers

Gibt es dort auch für AT.

Gruss
walter

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