[Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

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[Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

nebulon42
Hallo,

die FH Kärnten hat anscheinend in Bodensdorf am Ossiacher See eine
"Geodatenübung" veranstaltet und dabei leider viel Müll in die Datenbank
eingespielt. Es sind sicher auch sinnvolle Daten dabei, aber

* viele doppelte Gebäude/POIs (einfach hochgeladen ohne vorhandene Daten
zu prüfen)
* addr:postcode auf vielen Gebäuden wo sie nicht hingehören
* addr:streetname mit Hausnummer
* Schreibfehler: Bodendorf statt Bodensdorf
etc.

Es ist offensichtlich, dass da mehrere Personen einfach Teile
hochgeladen haben ohne sich um andere/vorhandene Daten zu kümmern und
offenbar ohne jegliche Qualitätssicherung.

Es ist schon klar, dass neue Mapper Fehler machen. Allerdings
normalerweise nicht in dem Maßstab. Außerdem sollte eine Fachhochschule
mit Studiengang Geoinformation/Geoinformatik besondere Ansprüche an
Qualität haben.

Fein, dass sie OSM verwenden, aber einfach die Datenbank zumüllen geht
für mich nicht. Wie soll hier weiter vorgegangen werden? Ich habe schon
ein paar Kommentare zu den Changesets geschrieben:

https://www.openstreetmap.org/changeset/32076037
https://www.openstreetmap.org/changeset/32078198
https://www.openstreetmap.org/changeset/32075514

Bisher keine Reaktion. Einfach bei Bodensdorf in der Chronik nach
"Geodatenerfassung Bodensdorf" oder "Geodatenübung FH Kärnten" oder so
suchen.

Ich wäre fast für reverten, da ich keine Lust habe hinterher
aufzuräumen. cuas_mapper könnte ein "offizieller" Account dieser Übung
sein, aber den habe ich noch nicht angeschrieben.

lg, nebulon42

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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

nebulon42
Kurze Info, dass ich die LVA gefunden
(http://www.fh-kaernten.at/engineering-it/bachelor/geoinformation-und-umwelttechnologien/vorlesungsdetails.html?slvaid=4300983556)
und deren Leiter kontaktiert habe.

Am 2015-06-23 um 10:32 schrieb nebulon42:

> Hallo,
>
> die FH Kärnten hat anscheinend in Bodensdorf am Ossiacher See eine
> "Geodatenübung" veranstaltet und dabei leider viel Müll in die Datenbank
> eingespielt. Es sind sicher auch sinnvolle Daten dabei, aber
>
> * viele doppelte Gebäude/POIs (einfach hochgeladen ohne vorhandene Daten
> zu prüfen)
> * addr:postcode auf vielen Gebäuden wo sie nicht hingehören
> * addr:streetname mit Hausnummer
> * Schreibfehler: Bodendorf statt Bodensdorf
> etc.
>
> Es ist offensichtlich, dass da mehrere Personen einfach Teile
> hochgeladen haben ohne sich um andere/vorhandene Daten zu kümmern und
> offenbar ohne jegliche Qualitätssicherung.
>
> Es ist schon klar, dass neue Mapper Fehler machen. Allerdings
> normalerweise nicht in dem Maßstab. Außerdem sollte eine Fachhochschule
> mit Studiengang Geoinformation/Geoinformatik besondere Ansprüche an
> Qualität haben.
>
> Fein, dass sie OSM verwenden, aber einfach die Datenbank zumüllen geht
> für mich nicht. Wie soll hier weiter vorgegangen werden? Ich habe schon
> ein paar Kommentare zu den Changesets geschrieben:
>
> https://www.openstreetmap.org/changeset/32076037
> https://www.openstreetmap.org/changeset/32078198
> https://www.openstreetmap.org/changeset/32075514
>
> Bisher keine Reaktion. Einfach bei Bodensdorf in der Chronik nach
> "Geodatenerfassung Bodensdorf" oder "Geodatenübung FH Kärnten" oder so
> suchen.
>
> Ich wäre fast für reverten, da ich keine Lust habe hinterher
> aufzuräumen. cuas_mapper könnte ein "offizieller" Account dieser Übung
> sein, aber den habe ich noch nicht angeschrieben.
>
> lg, nebulon42
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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

Friedrich Volkmann
Als Antwort auf diesen Beitrag von nebulon42
On 23.06.2015 10:32, nebulon42 wrote:
> die FH Kärnten hat anscheinend in Bodensdorf am Ossiacher See eine
> "Geodatenübung" veranstaltet und dabei leider viel Müll in die Datenbank
> eingespielt.

> Es ist offensichtlich, dass da mehrere Personen einfach Teile hochgeladen
> haben ohne sich um andere/vorhandene Daten zu kümmern und offenbar ohne
> jegliche Qualitätssicherung.

Wir hatten so was schon mal mit Indoormapping an der TU Wien, das wurde auch
in dieser Mailingliste diskutiert. Grundsätzlich darf man sich da keine
Qualitätssicherung erwarten, das ist kein Ziel dieser Veranstaltungen. OSM
wird da nur als Lehrmittel missbraucht, das man am Schluss wegwirft wie die
alten Schulbücher. Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User
in OSM ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere Nutzungen
herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User, der den ganzen Tag
nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit Routinganwendungen zu tun
hat, und dass der User, der alle Straßen fürs Spurmapping in tausend Stücke
zerteilt hat, entweder eine Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls
beruflich damit zu tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte
nicht auf Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
denn die Studenten, die OSM danach nie wieder anschauen, richten wenigstens
nur einmalige Schäden an und stören sich nicht an Reverts.

Ob im konkreten Fall ein Revert die beste Lösung ist, will ich mangels
Gebietskenntnis nicht beurteilen.

--
Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria

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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

nebulon42
Es gibt bereits eine Rückmeldung eines LVA-Leiters (überraschend
schnell), in der er schreibt, dass sie sich um eine Korrektur bemühen
werden.
Das mit Revert würde ich dann erstmal als erledigt ansehen, mal sehen
was sie ausbessern werden.

nebulon42

Am 2015-06-23 um 11:35 schrieb Friedrich Volkmann:

> On 23.06.2015 10:32, nebulon42 wrote:
>> die FH Kärnten hat anscheinend in Bodensdorf am Ossiacher See eine
>> "Geodatenübung" veranstaltet und dabei leider viel Müll in die Datenbank
>> eingespielt.
>
>> Es ist offensichtlich, dass da mehrere Personen einfach Teile hochgeladen
>> haben ohne sich um andere/vorhandene Daten zu kümmern und offenbar ohne
>> jegliche Qualitätssicherung.
>
> Wir hatten so was schon mal mit Indoormapping an der TU Wien, das wurde auch
> in dieser Mailingliste diskutiert. Grundsätzlich darf man sich da keine
> Qualitätssicherung erwarten, das ist kein Ziel dieser Veranstaltungen. OSM
> wird da nur als Lehrmittel missbraucht, das man am Schluss wegwirft wie die
> alten Schulbücher. Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User
> in OSM ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere Nutzungen
> herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User, der den ganzen Tag
> nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit Routinganwendungen zu tun
> hat, und dass der User, der alle Straßen fürs Spurmapping in tausend Stücke
> zerteilt hat, entweder eine Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls
> beruflich damit zu tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte
> nicht auf Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
> denn die Studenten, die OSM danach nie wieder anschauen, richten wenigstens
> nur einmalige Schäden an und stören sich nicht an Reverts.
>
> Ob im konkreten Fall ein Revert die beste Lösung ist, will ich mangels
> Gebietskenntnis nicht beurteilen.
>

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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

Frederik Ramm
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
Hallo,

On 06/23/2015 11:35 AM, Friedrich Volkmann wrote:
> So vermute ich z.B., dass jener User, der den ganzen Tag
> nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit Routinganwendungen zu tun
> hat, und dass der User, der alle Straßen fürs Spurmapping in tausend Stücke
> zerteilt hat, entweder eine Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls
> beruflich damit zu tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte
> nicht auf Idealismus.

Ich hoffe, dass es uns bald gelingt, gemeinsam einen "Verhaltenskodex"
herauszugeben, der besagt, dass jede Art von "fremdgesteuertem" Mapping
- sei es auf Befehl des Arbeitgebers oder des Lehrmeisters oder sonst
irgendwas - zumindest deutlich offenzulegen ist, damit man in diesen
Fragen nicht auf Vermutungen angewiesen ist.

Bye
Frederik

--
Frederik Ramm  ##  eMail [hidden email]  ##  N49°00'09" E008°23'33"

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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

Florian Michaeler
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA256

Hallo Zusammen,

Ich denke ja schon, dass jeder die Sachen Mappen darf, die er möchte.
Meiner Ansicht nach lebt OSM von der Vielfalt und davon, dass sich
Leute mit ihren Spezialgebieten einbringen, egal ob diese nun
Spurmapping (für das Ich selbst dankbar bin, wenn ich OSM als Navi im
Auto verwende), Hektometertafeln, Gehsteige, Zebrastreifen,
Stopptafeln usw. sind.

Aber auf der anderen Seite ist Qualitätssicherung auch ein Punkt, den
sich jeder Mapper (egal ob Hobbyist, Arbeiter oder Lernender) auf die
Fahne schreiben sollte. Hier war glaub ich der von
nebulon42 erwähnte Mailverkehr mit dem Lektor der richtige Schritt,
wenn einfach ein Revert gemacht wird lernen die Studenten ja auch nix
dabei.

lg
Florian
aka Miflo

Am 23.06.2015 um 11:35 schrieb Friedrich Volkmann:

> Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User in OSM
> ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere
> Nutzungen herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User,
> der den ganzen Tag nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit
> Routinganwendungen zu tun hat, und dass der User, der alle Straßen
> fürs Spurmapping in tausend Stücke zerteilt hat, entweder eine
> Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls beruflich damit zu
> tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte nicht auf
> Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
> denn die Studenten, die OSM danach nie wieder anschauen, richten
> wenigstens nur einmalige Schäden an und stören sich nicht an
> Reverts.

-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v2

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STneAmte5gpDWSEjFawvmtIKuFwvRA1rS+cyLp9ex9hWFPjwR0nvgjnu+3+wSSbw
Xd7E6dZe8BsdtX6nV3eLoDgpdnKL46oUlrEV7rlvBs5VXH1gG+6uZ3gu2s0rBgg=
=4D51
-----END PGP SIGNATURE-----

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Diese E-Mail ist frei von Viren und Malware, denn der avast! Antivirus Schutz ist aktiv.
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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

Markus Mayr
Administrator
So wie von nebulon42 beschrieben wurde aber auch einfach über bestehende Objekte drübergezeichnet. Meines Erachtens ist das jenseits jeder Marge für Qualitätskontrolle, sondern einfach Missbrauch.

Aber die Reaktion mit Kontaktaufnahme und Deeskalation (sofern man hier überhaupt davon sprechen kann) finde ich auch richtig.


Am 2015-06-23 um 15:30 schrieb Florian Michaeler:
Hallo Zusammen,

Ich denke ja schon, dass jeder die Sachen Mappen darf, die er möchte.
Meiner Ansicht nach lebt OSM von der Vielfalt und davon, dass sich
Leute mit ihren Spezialgebieten einbringen, egal ob diese nun
Spurmapping (für das Ich selbst dankbar bin, wenn ich OSM als Navi im
Auto verwende), Hektometertafeln, Gehsteige, Zebrastreifen,
Stopptafeln usw. sind.

Aber auf der anderen Seite ist Qualitätssicherung auch ein Punkt, den
sich jeder Mapper (egal ob Hobbyist, Arbeiter oder Lernender) auf die
Fahne schreiben sollte. Hier war glaub ich der von
nebulon42 erwähnte Mailverkehr mit dem Lektor der richtige Schritt,
wenn einfach ein Revert gemacht wird lernen die Studenten ja auch nix
dabei.

lg
Florian
aka Miflo

Am 23.06.2015 um 11:35 schrieb Friedrich Volkmann:
> Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User in OSM
> ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere
> Nutzungen herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User,
> der den ganzen Tag nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit
> Routinganwendungen zu tun hat, und dass der User, der alle Straßen
> fürs Spurmapping in tausend Stücke zerteilt hat, entweder eine
> Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls beruflich damit zu
> tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte nicht auf
> Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

Fabjan Sukalia
Hi!

Man könnte den Professoren vorschlagen, dass sie selber einen API-Server ([1]) mit OSM-Daten erstellen und die Studenten würden dann damit arbeiten. Das Gute daran ist, dass die (unerfahrenen) Übungsteilnehmer keine schlechten Daten in die offizielle OSM-Datenbank einfügen und können sich am Übungsserver austoben. Das hat auch den Nachteil, dass nichts zur offiziellen Datenbank beigetragen wird. Da müssten die Professoren nach der Übung die Änderung online bereitstellen, damit erfahrene Mapper diese einpflegen können.

LG 


Am 23. Juni 2015 um 16:21 schrieb Markus Mayr <[hidden email]>:
So wie von nebulon42 beschrieben wurde aber auch einfach über bestehende Objekte drübergezeichnet. Meines Erachtens ist das jenseits jeder Marge für Qualitätskontrolle, sondern einfach Missbrauch.

Aber die Reaktion mit Kontaktaufnahme und Deeskalation (sofern man hier überhaupt davon sprechen kann) finde ich auch richtig.



Am 2015-06-23 um 15:30 schrieb Florian Michaeler:
Hallo Zusammen,

Ich denke ja schon, dass jeder die Sachen Mappen darf, die er möchte.
Meiner Ansicht nach lebt OSM von der Vielfalt und davon, dass sich
Leute mit ihren Spezialgebieten einbringen, egal ob diese nun
Spurmapping (für das Ich selbst dankbar bin, wenn ich OSM als Navi im
Auto verwende), Hektometertafeln, Gehsteige, Zebrastreifen,
Stopptafeln usw. sind.

Aber auf der anderen Seite ist Qualitätssicherung auch ein Punkt, den
sich jeder Mapper (egal ob Hobbyist, Arbeiter oder Lernender) auf die
Fahne schreiben sollte. Hier war glaub ich der von
nebulon42 erwähnte Mailverkehr mit dem Lektor der richtige Schritt,
wenn einfach ein Revert gemacht wird lernen die Studenten ja auch nix
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Am 23.06.2015 um 11:35 schrieb Friedrich Volkmann:
> Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User in OSM
> ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere
> Nutzungen herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User,
> der den ganzen Tag nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit
> Routinganwendungen zu tun hat, und dass der User, der alle Straßen
> fürs Spurmapping in tausend Stücke zerteilt hat, entweder eine
> Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls beruflich damit zu
> tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte nicht auf
> Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

nebulon42
Die Idee mit dem Server ist gut, aber möglicherweise zu aufwändig für
diese Übung.

Ich wollte noch berichten, dass ein User bereits aufgeräumt hat bzw.
noch aufräumt. Leider überwiegend mit Löschungen, aber das ist wohl die
einfachste Variante. Falls noch was übrig bleiben sollte, werde ich es
dann beheben.

Damit ist das Problem gelöst, denke ich. Nach der Kontaktaufnahme mit
den LV-Leitern haben Sie sehr schnell reagiert, was super ist, das werde
ich ihnen noch schreiben. Ist ja nicht so, dass ich generell was gegen
solche Übungen (quasi eine Mapping-Party auf der FH) hätte, nur die
Qualität sollte stimmen.

Zu den anderen Dingen: Ich finde jedeR kann machen was ihn interessiert,
sofern man nichts kaputt macht, die Qualität stimmt (Fehler macht jeder
mal) und man sich abstimmt. Ich unterstelle den Studierenden im
konkreten Fall auch gar keine Absicht, aber wie sie die überlappenden
Gebäude mit JOSM hinbekommen haben ist mir noch ein Rätsel. Vielleicht
gar keine Daten heruntergeladen, sondern eingezeichnet und dann einfach
raufgeladen, ich weiß es nicht.

lg, nebulon42

Am 2015-06-23 um 19:13 schrieb Fabjan Sukalia:

> Hi!
>
> Man könnte den Professoren vorschlagen, dass sie selber einen API-Server
> ([1]) mit OSM-Daten erstellen und die Studenten würden dann damit
> arbeiten. Das Gute daran ist, dass die (unerfahrenen) Übungsteilnehmer
> keine schlechten Daten in die offizielle OSM-Datenbank einfügen und
> können sich am Übungsserver austoben. Das hat auch den Nachteil, dass
> nichts zur offiziellen Datenbank beigetragen wird. Da müssten die
> Professoren nach der Übung die Änderung online bereitstellen, damit
> erfahrene Mapper diese einpflegen können.
>
> LG
>
> [1] https://github.com/openstreetmap/openstreetmap-website
>
> Am 23. Juni 2015 um 16:21 schrieb Markus Mayr
> <[hidden email] <mailto:[hidden email]>>:
>
>     So wie von nebulon42 beschrieben wurde aber auch einfach über
>     bestehende Objekte drübergezeichnet. Meines Erachtens ist das
>     jenseits jeder Marge für Qualitätskontrolle, sondern einfach Missbrauch.
>
>     Aber die Reaktion mit Kontaktaufnahme und Deeskalation (sofern man
>     hier überhaupt davon sprechen kann) finde ich auch richtig.
>
>
>
>     Am 2015-06-23 um 15:30 schrieb Florian Michaeler:
>>     Hallo Zusammen,
>>
>>     Ich denke ja schon, dass jeder die Sachen Mappen darf, die er möchte.
>>     Meiner Ansicht nach lebt OSM von der Vielfalt und davon, dass sich
>>     Leute mit ihren Spezialgebieten einbringen, egal ob diese nun
>>     Spurmapping (für das Ich selbst dankbar bin, wenn ich OSM als Navi im
>>     Auto verwende), Hektometertafeln, Gehsteige, Zebrastreifen,
>>     Stopptafeln usw. sind.
>>
>>     Aber auf der anderen Seite ist Qualitätssicherung auch ein Punkt, den
>>     sich jeder Mapper (egal ob Hobbyist, Arbeiter oder Lernender) auf die
>>     Fahne schreiben sollte. Hier war glaub ich der von
>>     nebulon42 erwähnte Mailverkehr mit dem Lektor der richtige Schritt,
>>     wenn einfach ein Revert gemacht wird lernen die Studenten ja auch nix
>>     dabei.
>>
>>     lg
>>     Florian
>>     aka Miflo
>>
>>     Am 23.06.2015 um 11:35 schrieb Friedrich Volkmann:
>>     > Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User in OSM
>>     > ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere
>>     > Nutzungen herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User,
>>     > der den ganzen Tag nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit
>>     > Routinganwendungen zu tun hat, und dass der User, der alle Straßen
>>     > fürs Spurmapping in tausend Stücke zerteilt hat, entweder eine
>>     > Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls beruflich damit zu
>>     > tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte nicht auf
>>     > Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
>>     > denn die Studenten, die OSM danach nie wieder anschauen, richten
>>     > wenigstens nur einmalige Schäden an und stören sich nicht an
>>     > Reverts.
>>
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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

Fabjan Sukalia
Man könnte auch ein Debian- oder Ubuntu-Image für die virtuelle Maschine vorbereiten, wo bereits alles installiert ist und man nur mehr eine planet-Datei runterladen und in die Datenbank einspielen muss. Damit wäre es viel einfacher einen Server für die Übung zu starten. 
Ich habe gerade keine Zeit, um sowas zu machen, weil ich für die Prüfungen lernen muss.Vielleicht kann ich ein Image im Juli erstellen oder ein anderer macht das :)

LG


Am 23. Juni 2015 um 19:37 schrieb nebulon42 <[hidden email]>:
Die Idee mit dem Server ist gut, aber möglicherweise zu aufwändig für diese Übung.

Ich wollte noch berichten, dass ein User bereits aufgeräumt hat bzw. noch aufräumt. Leider überwiegend mit Löschungen, aber das ist wohl die einfachste Variante. Falls noch was übrig bleiben sollte, werde ich es dann beheben.

Damit ist das Problem gelöst, denke ich. Nach der Kontaktaufnahme mit den LV-Leitern haben Sie sehr schnell reagiert, was super ist, das werde ich ihnen noch schreiben. Ist ja nicht so, dass ich generell was gegen solche Übungen (quasi eine Mapping-Party auf der FH) hätte, nur die Qualität sollte stimmen.

Zu den anderen Dingen: Ich finde jedeR kann machen was ihn interessiert, sofern man nichts kaputt macht, die Qualität stimmt (Fehler macht jeder mal) und man sich abstimmt. Ich unterstelle den Studierenden im konkreten Fall auch gar keine Absicht, aber wie sie die überlappenden Gebäude mit JOSM hinbekommen haben ist mir noch ein Rätsel. Vielleicht gar keine Daten heruntergeladen, sondern eingezeichnet und dann einfach raufgeladen, ich weiß es nicht.

lg, nebulon42

Am 2015-06-23 um 19:13 schrieb Fabjan Sukalia:
Hi!

Man könnte den Professoren vorschlagen, dass sie selber einen API-Server
([1]) mit OSM-Daten erstellen und die Studenten würden dann damit
arbeiten. Das Gute daran ist, dass die (unerfahrenen) Übungsteilnehmer
keine schlechten Daten in die offizielle OSM-Datenbank einfügen und
können sich am Übungsserver austoben. Das hat auch den Nachteil, dass
nichts zur offiziellen Datenbank beigetragen wird. Da müssten die
Professoren nach der Übung die Änderung online bereitstellen, damit
erfahrene Mapper diese einpflegen können.

LG

[1] https://github.com/openstreetmap/openstreetmap-website

Am 23. Juni 2015 um 16:21 schrieb Markus Mayr
<[hidden email] <mailto:[hidden email]>>:


    So wie von nebulon42 beschrieben wurde aber auch einfach über
    bestehende Objekte drübergezeichnet. Meines Erachtens ist das
    jenseits jeder Marge für Qualitätskontrolle, sondern einfach Missbrauch.

    Aber die Reaktion mit Kontaktaufnahme und Deeskalation (sofern man
    hier überhaupt davon sprechen kann) finde ich auch richtig.



    Am 2015-06-23 um 15:30 schrieb Florian Michaeler:
    Hallo Zusammen,

    Ich denke ja schon, dass jeder die Sachen Mappen darf, die er möchte.
    Meiner Ansicht nach lebt OSM von der Vielfalt und davon, dass sich
    Leute mit ihren Spezialgebieten einbringen, egal ob diese nun
    Spurmapping (für das Ich selbst dankbar bin, wenn ich OSM als Navi im
    Auto verwende), Hektometertafeln, Gehsteige, Zebrastreifen,
    Stopptafeln usw. sind.

    Aber auf der anderen Seite ist Qualitätssicherung auch ein Punkt, den
    sich jeder Mapper (egal ob Hobbyist, Arbeiter oder Lernender) auf die
    Fahne schreiben sollte. Hier war glaub ich der von
    nebulon42 erwähnte Mailverkehr mit dem Lektor der richtige Schritt,
    wenn einfach ein Revert gemacht wird lernen die Studenten ja auch nix
    dabei.

    lg
    Florian
    aka Miflo

    Am 23.06.2015 um 11:35 schrieb Friedrich Volkmann:
    > Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User in OSM
    > ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere
    > Nutzungen herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User,
    > der den ganzen Tag nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit
    > Routinganwendungen zu tun hat, und dass der User, der alle Straßen
    > fürs Spurmapping in tausend Stücke zerteilt hat, entweder eine
    > Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls beruflich damit zu
    > tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte nicht auf
    > Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
    > denn die Studenten, die OSM danach nie wieder anschauen, richten
    > wenigstens nur einmalige Schäden an und stören sich nicht an
    > Reverts.

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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

Markus Mayr
Administrator
Was ist mit der Testumgebung von OSM?
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Sandbox_for_editing


Am 2015-06-23 um 19:54 schrieb Fabjan Sukalia:
Man könnte auch ein Debian- oder Ubuntu-Image für die virtuelle Maschine vorbereiten, wo bereits alles installiert ist und man nur mehr eine planet-Datei runterladen und in die Datenbank einspielen muss. Damit wäre es viel einfacher einen Server für die Übung zu starten. 
Ich habe gerade keine Zeit, um sowas zu machen, weil ich für die Prüfungen lernen muss.Vielleicht kann ich ein Image im Juli erstellen oder ein anderer macht das :)

LG


Am 23. Juni 2015 um 19:37 schrieb nebulon42 <[hidden email]>:
Die Idee mit dem Server ist gut, aber möglicherweise zu aufwändig für diese Übung.

Ich wollte noch berichten, dass ein User bereits aufgeräumt hat bzw. noch aufräumt. Leider überwiegend mit Löschungen, aber das ist wohl die einfachste Variante. Falls noch was übrig bleiben sollte, werde ich es dann beheben.

Damit ist das Problem gelöst, denke ich. Nach der Kontaktaufnahme mit den LV-Leitern haben Sie sehr schnell reagiert, was super ist, das werde ich ihnen noch schreiben. Ist ja nicht so, dass ich generell was gegen solche Übungen (quasi eine Mapping-Party auf der FH) hätte, nur die Qualität sollte stimmen.

Zu den anderen Dingen: Ich finde jedeR kann machen was ihn interessiert, sofern man nichts kaputt macht, die Qualität stimmt (Fehler macht jeder mal) und man sich abstimmt. Ich unterstelle den Studierenden im konkreten Fall auch gar keine Absicht, aber wie sie die überlappenden Gebäude mit JOSM hinbekommen haben ist mir noch ein Rätsel. Vielleicht gar keine Daten heruntergeladen, sondern eingezeichnet und dann einfach raufgeladen, ich weiß es nicht.

lg, nebulon42

Am 2015-06-23 um 19:13 schrieb Fabjan Sukalia:
Hi!

Man könnte den Professoren vorschlagen, dass sie selber einen API-Server
([1]) mit OSM-Daten erstellen und die Studenten würden dann damit
arbeiten. Das Gute daran ist, dass die (unerfahrenen) Übungsteilnehmer
keine schlechten Daten in die offizielle OSM-Datenbank einfügen und
können sich am Übungsserver austoben. Das hat auch den Nachteil, dass
nichts zur offiziellen Datenbank beigetragen wird. Da müssten die
Professoren nach der Übung die Änderung online bereitstellen, damit
erfahrene Mapper diese einpflegen können.

LG

[1] https://github.com/openstreetmap/openstreetmap-website

Am 23. Juni 2015 um 16:21 schrieb Markus Mayr
<[hidden email] <mailto:[hidden email]>>:


    So wie von nebulon42 beschrieben wurde aber auch einfach über
    bestehende Objekte drübergezeichnet. Meines Erachtens ist das
    jenseits jeder Marge für Qualitätskontrolle, sondern einfach Missbrauch.

    Aber die Reaktion mit Kontaktaufnahme und Deeskalation (sofern man
    hier überhaupt davon sprechen kann) finde ich auch richtig.



    Am 2015-06-23 um 15:30 schrieb Florian Michaeler:
    Hallo Zusammen,

    Ich denke ja schon, dass jeder die Sachen Mappen darf, die er möchte.
    Meiner Ansicht nach lebt OSM von der Vielfalt und davon, dass sich
    Leute mit ihren Spezialgebieten einbringen, egal ob diese nun
    Spurmapping (für das Ich selbst dankbar bin, wenn ich OSM als Navi im
    Auto verwende), Hektometertafeln, Gehsteige, Zebrastreifen,
    Stopptafeln usw. sind.

    Aber auf der anderen Seite ist Qualitätssicherung auch ein Punkt, den
    sich jeder Mapper (egal ob Hobbyist, Arbeiter oder Lernender) auf die
    Fahne schreiben sollte. Hier war glaub ich der von
    nebulon42 erwähnte Mailverkehr mit dem Lektor der richtige Schritt,
    wenn einfach ein Revert gemacht wird lernen die Studenten ja auch nix
    dabei.

    lg
    Florian
    aka Miflo

    Am 23.06.2015 um 11:35 schrieb Friedrich Volkmann:
    > Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User in OSM
    > ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere
    > Nutzungen herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User,
    > der den ganzen Tag nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit
    > Routinganwendungen zu tun hat, und dass der User, der alle Straßen
    > fürs Spurmapping in tausend Stücke zerteilt hat, entweder eine
    > Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls beruflich damit zu
    > tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte nicht auf
    > Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
    > denn die Studenten, die OSM danach nie wieder anschauen, richten
    > wenigstens nur einmalige Schäden an und stören sich nicht an
    > Reverts.

    >
     > ---
     > Diese E-Mail ist frei von Viren und Malware, denn der avast!
    Antivirus Schutz ist aktiv.
     > https://www.avast.com/antivirus
     >
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Re: [Talk-at] Geodatenübung der FH Kärnten

Fabjan Sukalia
Kannte ich noch nicht. Danke

Am 23. Juni 2015 um 20:06 schrieb Markus Mayr <[hidden email]>:
Was ist mit der Testumgebung von OSM?
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Sandbox_for_editing



Am 2015-06-23 um 19:54 schrieb Fabjan Sukalia:
Man könnte auch ein Debian- oder Ubuntu-Image für die virtuelle Maschine vorbereiten, wo bereits alles installiert ist und man nur mehr eine planet-Datei runterladen und in die Datenbank einspielen muss. Damit wäre es viel einfacher einen Server für die Übung zu starten. 
Ich habe gerade keine Zeit, um sowas zu machen, weil ich für die Prüfungen lernen muss.Vielleicht kann ich ein Image im Juli erstellen oder ein anderer macht das :)

LG


Am 23. Juni 2015 um 19:37 schrieb nebulon42 <[hidden email]>:
Die Idee mit dem Server ist gut, aber möglicherweise zu aufwändig für diese Übung.

Ich wollte noch berichten, dass ein User bereits aufgeräumt hat bzw. noch aufräumt. Leider überwiegend mit Löschungen, aber das ist wohl die einfachste Variante. Falls noch was übrig bleiben sollte, werde ich es dann beheben.

Damit ist das Problem gelöst, denke ich. Nach der Kontaktaufnahme mit den LV-Leitern haben Sie sehr schnell reagiert, was super ist, das werde ich ihnen noch schreiben. Ist ja nicht so, dass ich generell was gegen solche Übungen (quasi eine Mapping-Party auf der FH) hätte, nur die Qualität sollte stimmen.

Zu den anderen Dingen: Ich finde jedeR kann machen was ihn interessiert, sofern man nichts kaputt macht, die Qualität stimmt (Fehler macht jeder mal) und man sich abstimmt. Ich unterstelle den Studierenden im konkreten Fall auch gar keine Absicht, aber wie sie die überlappenden Gebäude mit JOSM hinbekommen haben ist mir noch ein Rätsel. Vielleicht gar keine Daten heruntergeladen, sondern eingezeichnet und dann einfach raufgeladen, ich weiß es nicht.

lg, nebulon42

Am 2015-06-23 um 19:13 schrieb Fabjan Sukalia:
Hi!

Man könnte den Professoren vorschlagen, dass sie selber einen API-Server
([1]) mit OSM-Daten erstellen und die Studenten würden dann damit
arbeiten. Das Gute daran ist, dass die (unerfahrenen) Übungsteilnehmer
keine schlechten Daten in die offizielle OSM-Datenbank einfügen und
können sich am Übungsserver austoben. Das hat auch den Nachteil, dass
nichts zur offiziellen Datenbank beigetragen wird. Da müssten die
Professoren nach der Übung die Änderung online bereitstellen, damit
erfahrene Mapper diese einpflegen können.

LG

[1] https://github.com/openstreetmap/openstreetmap-website

Am 23. Juni 2015 um 16:21 schrieb Markus Mayr
<[hidden email] <mailto:[hidden email]>>:


    So wie von nebulon42 beschrieben wurde aber auch einfach über
    bestehende Objekte drübergezeichnet. Meines Erachtens ist das
    jenseits jeder Marge für Qualitätskontrolle, sondern einfach Missbrauch.

    Aber die Reaktion mit Kontaktaufnahme und Deeskalation (sofern man
    hier überhaupt davon sprechen kann) finde ich auch richtig.



    Am 2015-06-23 um 15:30 schrieb Florian Michaeler:
    Hallo Zusammen,

    Ich denke ja schon, dass jeder die Sachen Mappen darf, die er möchte.
    Meiner Ansicht nach lebt OSM von der Vielfalt und davon, dass sich
    Leute mit ihren Spezialgebieten einbringen, egal ob diese nun
    Spurmapping (für das Ich selbst dankbar bin, wenn ich OSM als Navi im
    Auto verwende), Hektometertafeln, Gehsteige, Zebrastreifen,
    Stopptafeln usw. sind.

    Aber auf der anderen Seite ist Qualitätssicherung auch ein Punkt, den
    sich jeder Mapper (egal ob Hobbyist, Arbeiter oder Lernender) auf die
    Fahne schreiben sollte. Hier war glaub ich der von
    nebulon42 erwähnte Mailverkehr mit dem Lektor der richtige Schritt,
    wenn einfach ein Revert gemacht wird lernen die Studenten ja auch nix
    dabei.

    lg
    Florian
    aka Miflo

    Am 23.06.2015 um 11:35 schrieb Friedrich Volkmann:
    > Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User in OSM
    > ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere
    > Nutzungen herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User,
    > der den ganzen Tag nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit
    > Routinganwendungen zu tun hat, und dass der User, der alle Straßen
    > fürs Spurmapping in tausend Stücke zerteilt hat, entweder eine
    > Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls beruflich damit zu
    > tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte nicht auf
    > Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
    > denn die Studenten, die OSM danach nie wieder anschauen, richten
    > wenigstens nur einmalige Schäden an und stören sich nicht an
    > Reverts.

    >
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