[Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

"Peter Müller"


> Gesendet: Freitag, 16. Februar 2018 um 20:09 Uhr
> Von: "Friedrich Volkmann" <[hidden email]>
> An: [hidden email]
> Betreff: Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien
>
> On 15.02.2018 15:11, "Peter Müller" wrote:
> > eine Nummerierung wir automatisch zu einer Priorität da man bei 0 bzw 1 anfängt.
>
> Das ist gut so, denn z.B. bei mir ist Davidgasse 76-80 die Hauptadresse, die
> zweitwichtigste ist Gußriegelstraße 5 (weil da das Durchhaus ist, über das
> man am schnellsten zum Eingang kommt) und die drittwichtigste ist
> Buchengasse 147 (151?), denn auf die Seite schauen meine Fenster.
> Es ist das gleiche wie bei name=* und alt_name=* - auch da muss man
> entscheiden, welcher Name der Hauptname ist. Wenn die Adresse nicht auf
> mehrere Tags aufgeteilt wäre, wär address=* +
> alt_address=<adresse1>;<adresse2>... ein einfacheres Taggingschema. addrN
> ist dafür das sauberere Schema, wie sich an dem Problem zeigt, dass sich
> zwar zu name=* Übersetzungen in andere Sprachen taggen lassen (name:en
> usw.), aber nicht zu Strichpunktkonstrukten in alt_name.
>
> > Schau mal auf ViennaGIS Stadtplan dort ist für den Eingang 14 sehr wohl eine andere Straße hinterlegt als die Davidgasse, es wird beides funktionieren, aber nur eines ist zielführend. Auch Google bringt einen mit Gußriegelstraße 5-9, näher an Tür 14 als Davidgasse 76-80. Die einzigen die Davidgasse 76-80 verwenden sind Wiener Wohnen
>
> Nein, Davidgasse 76-80 verwendet so ziemlich jeder, und 99% der Post ist so
> adressiert. Wie in meiner Signatur gebe ich auch sonst immer nur diese
> Adresse an, außer wenn jemand zu mir kommen will. Dann sage ich dazu, dass
> er über Gußriegelstraße 5 herfindet. Die Buchengasse-Adresse hat bisher
> glaub ich nur der Rauchfangkehrer benutzt, und zwar der vorige, denn der hat
> noch Rauchfänge gekehrt, und so hat ihn noch interessiert, auf welcher Seite
> des Häuserblocks die Rauchfänge sind. Der neue Rauchfangkehrer ist mehr
> damit beschäftigt, von den Bewohnern Geld zu erpressen, und das geht
> effizienter mit der Hauptadresse.
>
> > kommt mir vor, und wsl auch nur wegen einer Datenbank die für jeden "Hof" nur eine Adresse speichern kann.
>
> Nein, die Identadressen sind in der Datenbank der Gemeinde miteinander
> verknüpft, siehe meinen Beitrag mit Message-ID
> <[hidden email]>.
>
> > Sollen sie auf deinen Meldezettel Gußriegelstraße 5-9/14/10 schreiben und alles ist korrekt, weil in der Davidgasse wohnst du ja gar nicht, physisch.
>
> Physisch wohne ich in gar keiner Gasse, sondern in einem Haus. ;-)
> Gußriegelstraße 5-9/14/10 wär auch nicht korrekter angesichts der
> Stiegennummerierung.
>
> > Ist eindeutig ein Wiener Problem.
>
> Wien ist halt seit hundert Jahren eine Stadt der Arbeiter, im Gegensatz zur
> Rest von Österreich, wo sich jeder ein eigenes Haus leisten kann, und ein
> Eigenheim hat keine 20 Stiegen. Ich empfehle allen Nichtwienern einen Besuch
> des Waschsalons (Museum) im Karl-Marx-Hof. Die Gemeindebauten bildeten auch
> einen Schwerpunkt in den 23 Wiener Bezirksmuseen, das habt ihr nun gerade
> verpasst, aber vielleicht findet ihr in den Bezirksmuseen noch Literatur
> darüber. Derzeit gibt es Asstellungen zu städtischer Architektur im
> Architekturzentrum (im Museumsquartier) und im Museum für angewandte Kunst.

Ich meinte dieses "Wiener Problem" nicht abwertend, komme zwar aus dem Westen lebe aber in Wien, und ich kann dir aus Erfahrung sagen nicht jeder aus dem Westen hat ein Eigenheim;-)
Die Nummerierung der ganzen Gemeindebauten ist ja wirklich eine Wissenschaft für sich und wie mache ich etwas schwer wenn es auch einfach geht.




>
> --
> Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
> Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria
>
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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Johann Haag
Hallo Peter,
nachdem Du einen neuen Theard aufgemacht hast, damit keine Verwirrung entsteht:
"treppe", habe ich so gemeint:
https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=685290#p685290

Danke für deinen Input.

LG Johann
OSM geocodec


Am 16. Februar 2018 um 22:25 schrieb "Peter Müller" <[hidden email]>:


> Gesendet: Freitag, 16. Februar 2018 um 20:09 Uhr
> Von: "Friedrich Volkmann" <[hidden email]>
> An: [hidden email]
> Betreff: Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien
>
> On 15.02.2018 15:11, "Peter Müller" wrote:
> > eine Nummerierung wir automatisch zu einer Priorität da man bei 0 bzw 1 anfängt.
>
> Das ist gut so, denn z.B. bei mir ist Davidgasse 76-80 die Hauptadresse, die
> zweitwichtigste ist Gußriegelstraße 5 (weil da das Durchhaus ist, über das
> man am schnellsten zum Eingang kommt) und die drittwichtigste ist
> Buchengasse 147 (151?), denn auf die Seite schauen meine Fenster.
> Es ist das gleiche wie bei name=* und alt_name=* - auch da muss man
> entscheiden, welcher Name der Hauptname ist. Wenn die Adresse nicht auf
> mehrere Tags aufgeteilt wäre, wär address=* +
> alt_address=<adresse1>;<adresse2>... ein einfacheres Taggingschema. addrN
> ist dafür das sauberere Schema, wie sich an dem Problem zeigt, dass sich
> zwar zu name=* Übersetzungen in andere Sprachen taggen lassen (name:en
> usw.), aber nicht zu Strichpunktkonstrukten in alt_name.
>
> > Schau mal auf ViennaGIS Stadtplan dort ist für den Eingang 14 sehr wohl eine andere Straße hinterlegt als die Davidgasse, es wird beides funktionieren, aber nur eines ist zielführend. Auch Google bringt einen mit Gußriegelstraße 5-9, näher an Tür 14 als Davidgasse 76-80. Die einzigen die Davidgasse 76-80 verwenden sind Wiener Wohnen
>
> Nein, Davidgasse 76-80 verwendet so ziemlich jeder, und 99% der Post ist so
> adressiert. Wie in meiner Signatur gebe ich auch sonst immer nur diese
> Adresse an, außer wenn jemand zu mir kommen will. Dann sage ich dazu, dass
> er über Gußriegelstraße 5 herfindet. Die Buchengasse-Adresse hat bisher
> glaub ich nur der Rauchfangkehrer benutzt, und zwar der vorige, denn der hat
> noch Rauchfänge gekehrt, und so hat ihn noch interessiert, auf welcher Seite
> des Häuserblocks die Rauchfänge sind. Der neue Rauchfangkehrer ist mehr
> damit beschäftigt, von den Bewohnern Geld zu erpressen, und das geht
> effizienter mit der Hauptadresse.
>
> > kommt mir vor, und wsl auch nur wegen einer Datenbank die für jeden "Hof" nur eine Adresse speichern kann.
>
> Nein, die Identadressen sind in der Datenbank der Gemeinde miteinander
> verknüpft, siehe meinen Beitrag mit Message-ID
> <[hidden email]>.
>
> > Sollen sie auf deinen Meldezettel Gußriegelstraße 5-9/14/10 schreiben und alles ist korrekt, weil in der Davidgasse wohnst du ja gar nicht, physisch.
>
> Physisch wohne ich in gar keiner Gasse, sondern in einem Haus. ;-)
> Gußriegelstraße 5-9/14/10 wär auch nicht korrekter angesichts der
> Stiegennummerierung.
>
> > Ist eindeutig ein Wiener Problem.
>
> Wien ist halt seit hundert Jahren eine Stadt der Arbeiter, im Gegensatz zur
> Rest von Österreich, wo sich jeder ein eigenes Haus leisten kann, und ein
> Eigenheim hat keine 20 Stiegen. Ich empfehle allen Nichtwienern einen Besuch
> des Waschsalons (Museum) im Karl-Marx-Hof. Die Gemeindebauten bildeten auch
> einen Schwerpunkt in den 23 Wiener Bezirksmuseen, das habt ihr nun gerade
> verpasst, aber vielleicht findet ihr in den Bezirksmuseen noch Literatur
> darüber. Derzeit gibt es Asstellungen zu städtischer Architektur im
> Architekturzentrum (im Museumsquartier) und im Museum für angewandte Kunst.

Ich meinte dieses "Wiener Problem" nicht abwertend, komme zwar aus dem Westen lebe aber in Wien, und ich kann dir aus Erfahrung sagen nicht jeder aus dem Westen hat ein Eigenheim;-)
Die Nummerierung der ganzen Gemeindebauten ist ja wirklich eine Wissenschaft für sich und wie mache ich etwas schwer wenn es auch einfach geht.




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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Robert Kaiser
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
Friedrich Volkmann schrieb:

> On 15.02.2018 22:24, Stefan Nagy wrote:
>> Am Donnerstag, den 15.02.2018, 15:17 +0100 schrieb Robert Kaiser:
>>> …(denn nachdem unsere Community nicht fähig ist,
>>> brauchbare Produkte für Endkunden zu produzieren, ist es GMaps, was
>>> praktisch alle verwenden)…
>>
>> Ich liebe es, wenn diese Community aus Freiwilligen mit einem Konzern
>> mit einem Jahresumsatz von zirka 100 Milliarden US-Dollar verglichen
>> wird :)
>
> ...und wenn ein Datenbestand, der nur Straßennamen und Hausnummern
> umfasst, mit einem Datenbestand verglichen wird, in dem alles
> Erdenkliche von Wanderwegen und Wegkreuzen über Stromleitungen und
> Hydranten bis hin zu Höhlen und Dolinen vorkommt. Das
> Anwendungsspektrum von Google Maps ist gleich null im Vergleich zu dem
> von OSM. OSM hat allen anderen Datenquellen längst den Rang
> abgelaufen, nur ist es halt unauffällig passiert. So wie Unix
> unmerklich über Windows gesiegt hat, indem auf allen Handys
> unix-basierte Betriebssysteme laufen, so sind heute fast überall
> OSM-Daten drin, ohne dass die Anwender was davon merken. Fast jeder
> verwendet heute am Handy eine oder mehrere Apps mit OSM-Daten, die
> Kartenausschnitte auf neueren Webseiten nutzen fast alle OSM, die
> Kompass-Wanderkarten enthalten OSM-Daten, und beim Bau einer
> Wohnhausanalage in meiner Nähe ("Rax in Sicht") stand an der Ecke
> Gußriegelstraße/Raxstraße eine riesen Tafel mit OSM-Screenshot,
> freilich ohne entsprechenden Hinweis.

Dass es einige gute Beispiele gibt, wo OSM-Daten verwendet werden,
bezweifle ich nicht. Dass es in der Masse angekommen ist, aber sehr
stark. Ich sehe kaum irgendwo in den Karten, die auf Webseiten und in
Apps auftauchen, dass OSM verwendet wird - überwiegend ist es GMaps. Und

Ich bin weder der hirnverbrannte Blödmann, als den du mich anscheinend
hinstellen willst, noch habe weder etwas durcheinander gebracht, ich
habe nur absichtlich etwas provokant moniert, dass GMaps (als
Kartenanwendung sowie Navigationssystem) bis heute nach wie vor allen
Produkten aus der OSM-Community so weit überlegen ist, dass GMaps
mittlerweile bei weitem dominiert, wenn man schaut, wonach sich die
Masse der Leute heutzutage geografisch orientiert. Ja, es ist sogar so
weit, dass ich in meiner persönlichen Umgebung, zu der auch
OpenSource-Fans und -Entwickler gehören, als eigentümlich angesehen
werde, da ich ziemlich der einzige bin, der konsequent versucht, für
alle geografischen Dinge OSM zu verwendwen - und auch ich greife immer
wieder mal auf GMaps zurück, besonders wenn ich Satelliten- bzw.
Foto-Ansichten will, Nominatim wieder mal zeigt, wie schwach es als
Geosuche (noch) ist, oder ich einfach z.B. bei der Urlaubsplanung div.
Sehenswürdigkeit usw. anklicken will, um Metadaten zu sehen und mehr
darüber rauszufinden - oder ich Routenberechnung mit mehren Wegpunkten
und in einfach korrigierbarer Form will. Und ich werd dann auch noch
blöd angesehen, weil ich die Fahrplänen der Öffis und die aktuellen
Straßenbedingungen sowie ein volles Navi-System nicht in meiner
Karten-App zur Verfügung hab.

KaiRo


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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Stefan Tauner
On Fri, 16 Feb 2018 23:22:33 +0100
Robert Kaiser <[hidden email]> wrote:

> dass GMaps (als
> Kartenanwendung sowie Navigationssystem) bis heute nach wie vor allen
> Produkten aus der OSM-Community so weit überlegen ist

Du bist nicht viel zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, wenn du wirklich
glaubst, gm sei in diesen modi auch nur annähernd so gut wie osm (in
europa)...

--
Kind regards/Mit freundlichen Grüßen, Stefan Tauner

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Robert Kaiser
Stefan Tauner schrieb:
> On Fri, 16 Feb 2018 23:22:33 +0100
> Robert Kaiser <[hidden email]> wrote:
>
>> dass GMaps (als
>> Kartenanwendung sowie Navigationssystem) bis heute nach wie vor allen
>> Produkten aus der OSM-Community so weit überlegen ist
> Du bist nicht viel zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, wenn du wirklich
> glaubst, gm sei in diesen modi auch nur annähernd so gut wie osm (in
> europa)...

Ich schon, aber ich hab ja auch gesagt, ich verwende OSM - nur von fast
allen anderen werde ich blöd angeschaut, weil ich das komische Zeug da
verwende.
Und dass die Daten besser sind, hab ich auch nie angezweifelt. Wenn wir
auch softwaretechnisch so gut sein würden, dann hätte ich viel weniger
zu meckern. ;-)

KaiRo



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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Friedrich Volkmann
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
On 15.02.2018 14:11, Robert Kaiser wrote:

>>>>> Eine Karte zu drucken/darzustellen, auf der die Hausnummern an der
>>>>> korrekten Stelle bei den Eingängen des Gebäudes stehen, geht nicht.
>>>>
>>>> Was ist denn deiner Meinung nach die korrekte Stelle bei meiner Adresse?
>>>
>>> Wenn es eine Adresse mit Stiegennummer ist, dann dort, wo die Stiege ist,
>>> wahrscheinlich als Adress-Node oder auf den Eingang-Node getaggt - wenn
>>> es auf ein Gebäude ist, dann auf das Gebäude getaggt.
>>
>> Bitte kein Wenn-Dann. Es ist eine konkrete Adresse (siehe Signatur), also
>> frage ich dich nach einer konkreten Position (ID oder Koordinaten).
>>
>
> Ich kenne die lokalen Gegebenheiten nicht, daher kann ich dir nicht sagen,
> wo deine Adresse ist und platziert sein soll.

Mittlerweile sind meine lokalen Gegebenheiten kein Geheimnis mehr. ;-)
Die Wohnhausanlage mit der Anschrift Davidgasse 76-80 umfasst die von
Buchengasse, Malborghetgasse, Belgradplatz, Davidgasse und Gußriegelstraße
umgrenzte Fläche mit 5 Wohngebäuden und 20 Stiegen. Ich wohne in dem
nördlichsten Gebäude, und zwar auf Stiege 14, mit allen Fenstern zur
Buchengasse. In dem Gebäude gibt es ein Wirtshaus an der Ecke
Gußriegelstraße/Buchengasse mit Eingang an der Gußriegelstraße und Adresse
laut Aufschrift Gußriegelstraße 5; weiters eine Tischlerei mit Eingang im
Durchhaus und Adresse laut Aufschrift Gußriegelstraße 5/13; und ein
Antiquitätenlager eines Räumungsunternehmens, Eingang an der SSW-Wand,
Adresse unbekannt. In der Gußriegelstraße hängt neben dem Durchhaus eine
Hausnummer 5 und am Südende eine Hausnummer 9, und in der Buchengasse hängt
eine Hausnummer 147; obwohl der Häuserblock eigentlich die Nummern
Gußriegelstraße 5-9 und Buchengasse 147-151 belegt.

Um nichts Falsches zu schreiben, bin ich jetzt nochmal um die Anlage
herumgegangen, und dann kam ich nicht umhin, die Daten in OSM zu
aktualisieren. Ich hab sie bei der Gelegenheit auf einen taggingmäßig
moderneren Stand gebracht und dabei die Adressen laut Hausnummern auf Nodes
gesetzt (jeweils an die Stelle, wo das Hausnummernschild hängt, nur
Gußriegelstraße 5 hab ich weggelassen, weil die eh bei den 2 Lokalen
vorkommt), die für ganze Gebäude gültigen Synonymadressen auf die Gebäude,
und die für die ganze Wohnhausanlage gültige Adresse auf die Relation. So
werden auch Anwendungen, die man im Englischen als "dumb" oder "legacy"
charakterisieren würde, alle nötigen Hausnummern und Stiegen rendern und bei
Routing und Suchen zumindest die Hausnummer irgendwo finden.

Bei meinem Rundgang fiel mir auf, dass an der Davidgasse ein Übersichtsplan
über die ganze Anlage steht. Der Zusteller, der mich zuletzt nicht gefunden
hat, muss blind gewesen sein oder zumindest unvertraut mit Wiener
Adressregeln. Sein Akzent war kein österreichischer.

Bleibt die Frage, wo du meine Adresse hinsetzen würdest. Eingänge hast du
ungefähr 30 zur Auswahl (Stiegen, Durchhäuser, Lokale, Garage), aber kein
einziger direkt an der Davidgasse.

--
Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Andreas Wecer
Als Antwort auf diesen Beitrag von Johann Haag
On Fri, Feb 16, 2018 at 4:23 PM Johann Haag <[hidden email]> wrote:
es spricht ja auch nichts gegen addr:unit, zum vermeiden von doppelten Adressen dient zusätzlich auf der Hausnummer der Appendix  „/treppe“

Wenn du die Stiege doppelt unter housenumber und unit angibst, wird sie u.a. bei carto, also dem Standardstil auf osm.org, auch doppelt angezeigt. Im Moment wird addr:unit öfter - wie beim mittlerweile weltberühmten Anna-Boschek-Hof - ohne Hausnummer angegeben. Das sieht auf der Karte hübsch aus, dafür ist nicht unmittelbar eindeutig klar, zu welcher Adresse diese gehören. Umgekehrt sieht es schnell sehr hässlich aus, wenn die Hausnummer bei jeder Unit gerendert wird und die Unterstützung von anderer Software sieht meines Wissens auch nicht besser aus (Maps.me zeigt anscheinend addr:flats aber nicht addr:units an, scheint aber nach keinem davon suchen zu können). Der Appendix bei der Hausnummer ist aktuell der pragmatische Ansatz, der bei vielen Units auf engem Raum genauso hässlich aussieht, aber zumindest ohne Anpassung gleich überall funktioniert.

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Andreas Wecer
Als Antwort auf diesen Beitrag von Robert Kaiser
On Fri, Feb 16, 2018 at 11:22 PM Robert Kaiser <[hidden email]> wrote:
Dass es einige gute Beispiele gibt, wo OSM-Daten verwendet werden,
bezweifle ich nicht. Dass es in der Masse angekommen ist, aber sehr
stark. Ich sehe kaum irgendwo in den Karten, die auf Webseiten und in
Apps auftauchen, dass OSM verwendet wird - überwiegend ist es GMaps.

Sport-Apps setzen eigentlich recht häufig auf OSM wie bspw. Strava, Komoot oder Bergfex. Bei Strava war der Wechsel von Google zu OSM etwas kontrovers, weil v.a. nichteuropäische Rennradler Streetview vermisst haben, aber für Fuß- und Radwege abseits der Straße sind die OSM-Daten einfach deutlich besser.

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Johann Haag
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
Hallo Friedrich,
warum ergänzt Du nicht die Türen z.b. https://www.openstreetmap.org/node/3302241287 mit der Adresse der Wohnanlage.

addr:city=Wien
addr:country=AT
addr:housenumber=76-80/1
addr:postcode=1100
addr:street=Davidgasse
addr:unit=1
barrier=door
entrance=yes

Wie im Forum richtig angemerkt wurde, hat Steve Coast  bei seinem für OSM erdachten Datenmodell, eher an ein rdundantes System geeignet für den kleinen Mapper gedacht, nicht so sehr an Profi Relationen welche ihre Eigenschaften an im Polygon enthaltene Nodes vererben.

Großes Danke, 
aufgrund Deiner Initiative sind wir nun in der Diskussion, und im Verständnis über die Adress- Situation in Wien einen großen Schritt weitergekommen.

Grüße Johann
OSM geocodec
Mein talk-at Lesezeichen http://talk.hxg.at
 

Am 17. Februar 2018 um 02:00 schrieb Friedrich Volkmann <[hidden email]>:
On 15.02.2018 14:11, Robert Kaiser wrote:
Eine Karte zu drucken/darzustellen, auf der die Hausnummern an der korrekten Stelle bei den Eingängen des Gebäudes stehen, geht nicht.

Was ist denn deiner Meinung nach die korrekte Stelle bei meiner Adresse?

Wenn es eine Adresse mit Stiegennummer ist, dann dort, wo die Stiege ist, wahrscheinlich als Adress-Node oder auf den Eingang-Node getaggt - wenn es auf ein Gebäude ist, dann auf das Gebäude getaggt.

Bitte kein Wenn-Dann. Es ist eine konkrete Adresse (siehe Signatur), also frage ich dich nach einer konkreten Position (ID oder Koordinaten).


Ich kenne die lokalen Gegebenheiten nicht, daher kann ich dir nicht sagen, wo deine Adresse ist und platziert sein soll.

Mittlerweile sind meine lokalen Gegebenheiten kein Geheimnis mehr. ;-)
Die Wohnhausanlage mit der Anschrift Davidgasse 76-80 umfasst die von Buchengasse, Malborghetgasse, Belgradplatz, Davidgasse und Gußriegelstraße umgrenzte Fläche mit 5 Wohngebäuden und 20 Stiegen. Ich wohne in dem nördlichsten Gebäude, und zwar auf Stiege 14, mit allen Fenstern zur Buchengasse. In dem Gebäude gibt es ein Wirtshaus an der Ecke Gußriegelstraße/Buchengasse mit Eingang an der Gußriegelstraße und Adresse laut Aufschrift Gußriegelstraße 5; weiters eine Tischlerei mit Eingang im Durchhaus und Adresse laut Aufschrift Gußriegelstraße 5/13; und ein Antiquitätenlager eines Räumungsunternehmens, Eingang an der SSW-Wand, Adresse unbekannt. In der Gußriegelstraße hängt neben dem Durchhaus eine Hausnummer 5 und am Südende eine Hausnummer 9, und in der Buchengasse hängt eine Hausnummer 147; obwohl der Häuserblock eigentlich die Nummern Gußriegelstraße 5-9 und Buchengasse 147-151 belegt.

Um nichts Falsches zu schreiben, bin ich jetzt nochmal um die Anlage herumgegangen, und dann kam ich nicht umhin, die Daten in OSM zu aktualisieren. Ich hab sie bei der Gelegenheit auf einen taggingmäßig moderneren Stand gebracht und dabei die Adressen laut Hausnummern auf Nodes gesetzt (jeweils an die Stelle, wo das Hausnummernschild hängt, nur Gußriegelstraße 5 hab ich weggelassen, weil die eh bei den 2 Lokalen vorkommt), die für ganze Gebäude gültigen Synonymadressen auf die Gebäude, und die für die ganze Wohnhausanlage gültige Adresse auf die Relation. So werden auch Anwendungen, die man im Englischen als "dumb" oder "legacy" charakterisieren würde, alle nötigen Hausnummern und Stiegen rendern und bei Routing und Suchen zumindest die Hausnummer irgendwo finden.

Bei meinem Rundgang fiel mir auf, dass an der Davidgasse ein Übersichtsplan über die ganze Anlage steht. Der Zusteller, der mich zuletzt nicht gefunden hat, muss blind gewesen sein oder zumindest unvertraut mit Wiener Adressregeln. Sein Akzent war kein österreichischer.

Bleibt die Frage, wo du meine Adresse hinsetzen würdest. Eingänge hast du ungefähr 30 zur Auswahl (Stiegen, Durchhäuser, Lokale, Garage), aber kein einziger direkt an der Davidgasse.

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Johann Haag
Als Antwort auf diesen Beitrag von Andreas Wecer
Deine Anmerkung ist natürlich korrekt, deshalb auch der von mir vorgeschlagene Appendix "/"  76-80/1

Beispiel: addr:city=Wien
addr:country=AT
addr:housenumber=76-80/1
addr:postcode=1100
addr:street=Davidgasse
addr:unit=1
barrier=door
entrance=yes
(keine Angst, nur exemplarische Daten)

Grüße Johann
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Am 17. Februar 2018 um 07:56 schrieb andreas wecer <[hidden email]>:
On Fri, Feb 16, 2018 at 4:23 PM Johann Haag <[hidden email]> wrote:
es spricht ja auch nichts gegen addr:unit, zum vermeiden von doppelten Adressen dient zusätzlich auf der Hausnummer der Appendix  „/treppe“

Wenn du die Stiege doppelt unter housenumber und unit angibst, wird sie u.a. bei carto, also dem Standardstil auf osm.org, auch doppelt angezeigt. Im Moment wird addr:unit öfter - wie beim mittlerweile weltberühmten Anna-Boschek-Hof - ohne Hausnummer angegeben. Das sieht auf der Karte hübsch aus, dafür ist nicht unmittelbar eindeutig klar, zu welcher Adresse diese gehören. Umgekehrt sieht es schnell sehr hässlich aus, wenn die Hausnummer bei jeder Unit gerendert wird und die Unterstützung von anderer Software sieht meines Wissens auch nicht besser aus (Maps.me zeigt anscheinend addr:flats aber nicht addr:units an, scheint aber nach keinem davon suchen zu können). Der Appendix bei der Hausnummer ist aktuell der pragmatische Ansatz, der bei vielen Units auf engem Raum genauso hässlich aussieht, aber zumindest ohne Anpassung gleich überall funktioniert.

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Johann Haag
Als Antwort auf diesen Beitrag von Andreas Wecer
Entschuldige, ich versuche näher auf Deine Argumente einzugehen.
Wie im Forum richtig angemerkt wurde, hat Steve Coast bei seinem für OSM erdachten Datenmodell, eher an ein redundantes System geeignet für den kleinen Mapper gedacht, nicht so sehr an Profi Relationen die ihre Eigenschaften an im Polygon enthaltene Node´s vererben.

Relevante Adress- Informationen auf den tatsächlichen Türe Node zu setzten, macht daher Sinn. Die Adressbeschriftung von Briefen welche an dieses Haus adressiert sind, passt so auch zum korrekten Eingang.

Auch wenn das Rendering einer Adresse auf dem entrance Node, nicht unbedingt optimal funktioniert, es ist trotzdem eine praktikable Lösung um die Natur abzubilden.

Grüße Johann
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Am 17. Februar 2018 um 07:56 schrieb andreas wecer <[hidden email]>:
On Fri, Feb 16, 2018 at 4:23 PM Johann Haag <[hidden email]> wrote:
es spricht ja auch nichts gegen addr:unit, zum vermeiden von doppelten Adressen dient zusätzlich auf der Hausnummer der Appendix  „/treppe“

Wenn du die Stiege doppelt unter housenumber und unit angibst, wird sie u.a. bei carto, also dem Standardstil auf osm.org, auch doppelt angezeigt. Im Moment wird addr:unit öfter - wie beim mittlerweile weltberühmten Anna-Boschek-Hof - ohne Hausnummer angegeben. Das sieht auf der Karte hübsch aus, dafür ist nicht unmittelbar eindeutig klar, zu welcher Adresse diese gehören. Umgekehrt sieht es schnell sehr hässlich aus, wenn die Hausnummer bei jeder Unit gerendert wird und die Unterstützung von anderer Software sieht meines Wissens auch nicht besser aus (Maps.me zeigt anscheinend addr:flats aber nicht addr:units an, scheint aber nach keinem davon suchen zu können). Der Appendix bei der Hausnummer ist aktuell der pragmatische Ansatz, der bei vielen Units auf engem Raum genauso hässlich aussieht, aber zumindest ohne Anpassung gleich überall funktioniert.

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Rudolf Mayer
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
Hallo!

On 02/16/2018 10:20 PM, Friedrich Volkmann wrote:

> On 15.02.2018 22:24, Stefan Nagy wrote:
>> Am Donnerstag, den 15.02.2018, 15:17 +0100 schrieb Robert Kaiser:
>>> …(denn nachdem unsere Community nicht fähig ist,
>>> brauchbare Produkte für Endkunden zu produzieren, ist es GMaps, was
>>> praktisch alle verwenden)…
>>
>> Ich liebe es, wenn diese Community aus Freiwilligen mit einem Konzern
>> mit einem Jahresumsatz von zirka 100 Milliarden US-Dollar verglichen
>> wird :)
>
> ...und wenn ein Datenbestand, der nur Straßennamen und Hausnummern
> umfasst, mit einem Datenbestand verglichen wird, in dem alles
> Erdenkliche von Wanderwegen und Wegkreuzen über Stromleitungen und
> Hydranten bis hin zu Höhlen und Dolinen vorkommt. Das Anwendungsspektrum
> von Google Maps ist gleich null im Vergleich zu dem von OSM. OSM hat
> allen anderen Datenquellen längst den Rang abgelaufen, nur ist es halt
> unauffällig passiert. So wie Unix unmerklich über Windows gesiegt hat,
> indem auf allen Handys unix-basierte Betriebssysteme laufen, so sind
> heute fast überall OSM-Daten drin, ohne dass die Anwender was davon
> merken. Fast jeder verwendet heute am Handy eine oder mehrere Apps mit
> OSM-Daten, die Kartenausschnitte auf neueren Webseiten nutzen fast alle
> OSM, die Kompass-Wanderkarten enthalten OSM-Daten, und beim Bau einer
> Wohnhausanalage in meiner Nähe ("Rax in Sicht") stand an der Ecke
> Gußriegelstraße/Raxstraße eine riesen Tafel mit OSM-Screenshot, freilich
> ohne entsprechenden Hinweis.


Hier muss ich fkv voll zustimmen!

Klar, das OSM tagging Schema ist nicht ideal. Wird es aber nie sein
können, da damit Spezifika in der ganzen Welt abgebildet werden müssen.

Und ja, es ist ein wichtiger Unterschied zwischen Daten und Applikation.
Es gibt sehr gute Navi Apps die auf OSM basieren, und zu den von fkv
erwähnten Dingen gibts noch OpenRailwayMap, die Topomaps, und dutzende
andere coole Sachen.
Aber ja, es gibt imho keine Gute website, die dir das Google Maps
Webinterface ersetzt. Was dort vor allem gut ist - die Suche ist nicht
auf exakte Treffer limitiert - es werden Tippfehler in richtige Lösungen
korrigiert, und auch wenn die Schreibweise minimal anders ist als die
Suche (z.b. kein "-" drinnen irgendwo) funktioniert es auf osm.org
gleich mal nicht. Autocomplete/Suggestion gibt es sowieso nicht. Aber
das ist kein Problem der *Daten* ...

Lg
Rudi

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Friedrich Volkmann
On 17.02.2018 10:17, Rudolf Mayer wrote:
> Aber ja, es gibt imho keine Gute website, die dir das Google Maps
> Webinterface ersetzt. Was dort vor allem gut ist - die Suche ist nicht auf
> exakte Treffer limitiert - es werden Tippfehler in richtige Lösungen
> korrigiert, und auch wenn die Schreibweise minimal anders ist als die Suche
> (z.b. kein "-" drinnen irgendwo) funktioniert es auf osm.org gleich mal
> nicht. Autocomplete/Suggestion gibt es sowieso nicht. Aber das ist kein
> Problem der *Daten* ...

Ja, es gibt einen dringenden Bedarf nach einer alternativen
OSM-Suchmaschine, die nicht auf schnelle Aktualisierung, sondern auf
Richtigkeit und Vollständigkeit der Ausgaben ausgelegt ist. Es ist schon
komisch, dass das noch keiner gemacht hat. Es hat nicht jeder die Ressourcen
für eine Auswertung über die weltweiten OSM-Daten, aber zumindest eine
Suchmaschine für Österreich sollte machbar sein.

Ich denke dabei an ein zweistufiges System, bei dem die Daten in einem
nächtlichen (oder wöchentlichen) Cronjob erst mal in eine suchbare Form
gebracht werden, damit zur Laufzeit über Indexes auf die aufbereiteten Daten
zugegriffen werden kann. Wie bei einem Data warehouse. Der erste Schritt ist
sozusagen die Denormalisierung, da werden Eigenschaften (Adresse, access
usw.) von Flächen auf Teilflächen und Nodes vererbt (kopiert) und von
Relationen auf die members vererbt (z.B. Adressen) oder umgekehrt (Lage)
oder die members zusammengehängt (type=route, type=multilinestring).

Dann werden Strichpunktwürste (alt_name="Roßauer Lände; Rossauerlände;
Roßauerlände",  amenity="restaurant;cafe") werden aufgelöst.

Nun werden Indexes angelegt, die schon darauf ausgelegt sind, bei der Suche
auch abweichende Schreibweisen zu ermöglichen. In Oracle gibt es so sachen
wie function-based indexes, eine soundex() Funktion für phonetische Suche
und eine regexp_like() Funktion; keine Ahnung, wie das in anderen
Datenbanken geht oder wie Google das macht ?!?
Am besten werden die Werte in den Suchfeldern schon alle in lauter Klein-
oder lauter Großbuchstaben umgewandelt, Whitespace und Bindestriche
entfernt, ß in ss umgewandelt usw., damit bei den Suchanfragen keine
komplizierten regular expressions mehr nötig sind. Gleiches gilt für
Abkürzungen (Straße=Strasse=Str.). Manche Werte von short_name oder alt_name
(s.o.) gleichen sich dabei an und können gestrichen werden.

Zur Laufzeit der Abfragen sind in den den regular expressions dann nur noch
jene Fälle nötig, die im ersten Schritt noch nicht aufgelöst werden konnten.

Wenn eine Anfrage kein Ergebnis liefert, könnte man zum Abfangen einfacher
Rechtschreibfehler eine nach der anderen Möglichkeit durchgehen, in
Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit unter Berücksichtigung der Performanz der
Abfragen.
z.B. "stephanplatz" (s fehlt)
1) Buchstabe zuviel?
-> street in (tephanplatz, sephanplatz, ...)
2) Buchstaben vertauscht?
-> street in (tsephanplatz, setphanplatz, ...)
3) Buchstabe anders?
-> street like _tephanplatz or street like s_ephanplatz or ...
4) Buchstabe fehlt
-> street like _stephanplatz or street like s_thephanplatz or ... => bingo!
5) nach den ersten n-1, n-2... Zeichen suchen:
-> street like stephanplat%
    street like stephanpla%
    ...

Ich hab leider keine Ressourcen (Hardware, Bandbreite, für einen Alleingang
auch die Zeit) um so was zu implementieren, aber vielleicht wer von euch?

--
Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Johann Haag
Guter Vorschlag, am effizientesten wäre solches in Kombination mit einem schaltbaren basenap.at Layer, und Austria Street View. Das System könnte auch für dritte wie herold offen sein.

Grüsse Johann
OSM geocodec

Von meinem iPhone gesendet

> Am 17.02.2018 um 12:34 schrieb Friedrich Volkmann <[hidden email]>:
>
>> On 17.02.2018 10:17, Rudolf Mayer wrote:
>> Aber ja, es gibt imho keine Gute website, die dir das Google Maps Webinterface ersetzt. Was dort vor allem gut ist - die Suche ist nicht auf exakte Treffer limitiert - es werden Tippfehler in richtige Lösungen korrigiert, und auch wenn die Schreibweise minimal anders ist als die Suche (z.b. kein "-" drinnen irgendwo) funktioniert es auf osm.org gleich mal nicht. Autocomplete/Suggestion gibt es sowieso nicht. Aber das ist kein Problem der *Daten* ...
>
> Ja, es gibt einen dringenden Bedarf nach einer alternativen OSM-Suchmaschine, die nicht auf schnelle Aktualisierung, sondern auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Ausgaben ausgelegt ist. Es ist schon komisch, dass das noch keiner gemacht hat. Es hat nicht jeder die Ressourcen für eine Auswertung über die weltweiten OSM-Daten, aber zumindest eine Suchmaschine für Österreich sollte machbar sein.
>
> Ich denke dabei an ein zweistufiges System, bei dem die Daten in einem nächtlichen (oder wöchentlichen) Cronjob erst mal in eine suchbare Form gebracht werden, damit zur Laufzeit über Indexes auf die aufbereiteten Daten zugegriffen werden kann. Wie bei einem Data warehouse. Der erste Schritt ist sozusagen die Denormalisierung, da werden Eigenschaften (Adresse, access usw.) von Flächen auf Teilflächen und Nodes vererbt (kopiert) und von Relationen auf die members vererbt (z.B. Adressen) oder umgekehrt (Lage) oder die members zusammengehängt (type=route, type=multilinestring).
>
> Dann werden Strichpunktwürste (alt_name="Roßauer Lände; Rossauerlände; Roßauerlände",  amenity="restaurant;cafe") werden aufgelöst.
>
> Nun werden Indexes angelegt, die schon darauf ausgelegt sind, bei der Suche auch abweichende Schreibweisen zu ermöglichen. In Oracle gibt es so sachen wie function-based indexes, eine soundex() Funktion für phonetische Suche und eine regexp_like() Funktion; keine Ahnung, wie das in anderen Datenbanken geht oder wie Google das macht ?!?
> Am besten werden die Werte in den Suchfeldern schon alle in lauter Klein- oder lauter Großbuchstaben umgewandelt, Whitespace und Bindestriche entfernt, ß in ss umgewandelt usw., damit bei den Suchanfragen keine komplizierten regular expressions mehr nötig sind. Gleiches gilt für Abkürzungen (Straße=Strasse=Str.). Manche Werte von short_name oder alt_name (s.o.) gleichen sich dabei an und können gestrichen werden.
>
> Zur Laufzeit der Abfragen sind in den den regular expressions dann nur noch jene Fälle nötig, die im ersten Schritt noch nicht aufgelöst werden konnten.
>
> Wenn eine Anfrage kein Ergebnis liefert, könnte man zum Abfangen einfacher Rechtschreibfehler eine nach der anderen Möglichkeit durchgehen, in Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit unter Berücksichtigung der Performanz der Abfragen.
> z.B. "stephanplatz" (s fehlt)
> 1) Buchstabe zuviel?
> -> street in (tephanplatz, sephanplatz, ...)
> 2) Buchstaben vertauscht?
> -> street in (tsephanplatz, setphanplatz, ...)
> 3) Buchstabe anders?
> -> street like _tephanplatz or street like s_ephanplatz or ...
> 4) Buchstabe fehlt
> -> street like _stephanplatz or street like s_thephanplatz or ... => bingo!
> 5) nach den ersten n-1, n-2... Zeichen suchen:
> -> street like stephanplat%
>   street like stephanpla%
>   ...
>
> Ich hab leider keine Ressourcen (Hardware, Bandbreite, für einen Alleingang auch die Zeit) um so was zu implementieren, aber vielleicht wer von euch?
>
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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

"Peter Müller"
Als Antwort auf diesen Beitrag von Stefan Tauner


> Gesendet: Samstag, 17. Februar 2018 um 00:02 Uhr
> Von: "Stefan Tauner" <[hidden email]>
> An: [hidden email]
> Betreff: Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien
>
> On Fri, 16 Feb 2018 23:22:33 +0100
> Robert Kaiser <[hidden email]> wrote:
>
> > dass GMaps (als
> > Kartenanwendung sowie Navigationssystem) bis heute nach wie vor allen
> > Produkten aus der OSM-Community so weit überlegen ist
>
> Du bist nicht viel zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, wenn du wirklich
> glaubst, gm sei in diesen modi auch nur annähernd so gut wie osm (in
> europa)...
>

Welche Anwendungen verwendest du für das Routing/Navi?




> --
> Kind regards/Mit freundlichen Grüßen, Stefan Tauner
>
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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Friedrich Volkmann
Als Antwort auf diesen Beitrag von Johann Haag
On 17.02.2018 08:45, Johann Haag wrote:
> Hallo Friedrich,
> warum ergänzt Du nicht die Türen z.b.
> https://www.openstreetmap.org/node/3302241287 mit der Adresse der Wohnanlage.
>
> addr:city=Wien
> addr:country=AT
> addr:housenumber=76-80/1

addr:housenumber=76-80, ohne /1

> addr:postcode=1100
> addr:street=Davidgasse
> addr:unit=1
> barrier=door
> entrance=yes

Vielleicht bin ich befangen durch meine langjährige Arbeit mit relationalen
Datenbanken, aber Redundanzen sind mir ein Graus, weil überall, wo sie
vorkommen, Inkonsistenzen entstehen. Das ist wie ein Naturgesetz. Z.B. du
setzt addr:street auf Gußriegelstraße, und dann kommt jemand und ändert am
Gebäude addr:street auf Gussriegelstraße mit ss (wie unlängst passiert), und
schon gibt es einen Unterschied.

Ein weiteres Problem ist, dass so lange Latten an Tags für den Mapper
unübersichtlich werden. Man findet zwischen all den redundaten Tags die
bedeutungstragenden nicht mehr heraus. Das ist schlimm genug bei Straßen,
die mit oneway=no, access=yes, motorcar=yes, bicycle=yes, foot=yes,
cycleway=no usw. getaggt sind. Bei den Adresstags multipliziert sich das
noch, weil man dann ja konsequenterweise alle Identadressen mit auf den
Eingang setzen müsste, also bei meiner Stiege statt:

addr:unit=14
barrier=door
entrance=yes

....wären das:

addr:city=Wien
addr:postcode=1100
addr:country=AT
addr:street=Davidgasse
addr:housenumber=76-80
addr:unit=14
addr2:city=Wien
addr2:country=AT
addr2:postcode=1100
addr2:street=Gußriegelstraße
addr2:housenumber=5
addr2:unit=14
addr2:city=Wien
addr3:country=AT
addr3:postcode=1100
addr3:street=Buchengasse
addr3:housenumber=151(?)
addr3:unit=14
barrier=door
entrance=yes

Da nehme ich lieber in Kauf, dass dumme Anwendungen nur die Wohnhausanlage
finden. Das ist eh schon ein Jammern auf hohem Niveau, denn Stiegen und
Nebeneingänge sind noch fast nirgends gemappt, und selbst wenn eine
Stiegennummer "nur" gerendert wird, ist das schon besser als gar nichts.

--
Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

"Peter Müller"
Als Antwort auf diesen Beitrag von Johann Haag
Dazu müssen mal konsequent alle Alt_name ausgefüllt werden, das AKH in Wien sucht keiner nach "Allgemeines Krankenhaus Wien". "Jeder" Österreicher wird "AKH" suchen, um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Suche in OSM (osm.org) sollte auf jeden Fall besser werden in Zukunft, ich habe sehr gute Erfahrungen mit Server von AWS (Amazon Cloud Computing) gemacht, billig, leicht skalierbar, gutes Service. Nur so als Tipp. Das Wie kann ich aufgrund von mangelnden Wissen leider nicht beantworten, es werden sich aber sicher genug Papers, Articels etc finden lassen die sich mit Googles Suchalgorithmus auseinander setzen, wenn es zum Teil nicht sogar Open Source ist (Googles OCR Programm zB ist es ->Tesseract) Nicht vergessen darf man das Google seine Suchergebnisse dem Sucher anpasst, d.h. Ich bekomme für den selben Suchbegriff andere Vorschläge als Hr Trauner, oder Haag oder Volkmann.

> Gesendet: Samstag, 17. Februar 2018 um 12:58 Uhr
> Von: "Johann Haag" <[hidden email]>
> An: "OpenStreetMap AT" <[hidden email]>
> Betreff: Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien
>
> Guter Vorschlag, am effizientesten wäre solches in Kombination mit einem schaltbaren basenap.at Layer, und Austria Street View. Das System könnte auch für dritte wie herold offen sein.
>
> Grüsse Johann
> OSM geocodec
>
> Von meinem iPhone gesendet
>
> > Am 17.02.2018 um 12:34 schrieb Friedrich Volkmann <[hidden email]>:
> >
> >> On 17.02.2018 10:17, Rudolf Mayer wrote:
> >> Aber ja, es gibt imho keine Gute website, die dir das Google Maps Webinterface ersetzt. Was dort vor allem gut ist - die Suche ist nicht auf exakte Treffer limitiert - es werden Tippfehler in richtige Lösungen korrigiert, und auch wenn die Schreibweise minimal anders ist als die Suche (z.b. kein "-" drinnen irgendwo) funktioniert es auf osm.org gleich mal nicht. Autocomplete/Suggestion gibt es sowieso nicht. Aber das ist kein Problem der *Daten* ...
> >
> > Ja, es gibt einen dringenden Bedarf nach einer alternativen OSM-Suchmaschine, die nicht auf schnelle Aktualisierung, sondern auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Ausgaben ausgelegt ist. Es ist schon komisch, dass das noch keiner gemacht hat. Es hat nicht jeder die Ressourcen für eine Auswertung über die weltweiten OSM-Daten, aber zumindest eine Suchmaschine für Österreich sollte machbar sein.
> >
> > Ich denke dabei an ein zweistufiges System, bei dem die Daten in einem nächtlichen (oder wöchentlichen) Cronjob erst mal in eine suchbare Form gebracht werden, damit zur Laufzeit über Indexes auf die aufbereiteten Daten zugegriffen werden kann. Wie bei einem Data warehouse. Der erste Schritt ist sozusagen die Denormalisierung, da werden Eigenschaften (Adresse, access usw.) von Flächen auf Teilflächen und Nodes vererbt (kopiert) und von Relationen auf die members vererbt (z.B. Adressen) oder umgekehrt (Lage) oder die members zusammengehängt (type=route, type=multilinestring).
> >
> > Dann werden Strichpunktwürste (alt_name="Roßauer Lände; Rossauerlände; Roßauerlände",  amenity="restaurant;cafe") werden aufgelöst.
> >
> > Nun werden Indexes angelegt, die schon darauf ausgelegt sind, bei der Suche auch abweichende Schreibweisen zu ermöglichen. In Oracle gibt es so sachen wie function-based indexes, eine soundex() Funktion für phonetische Suche und eine regexp_like() Funktion; keine Ahnung, wie das in anderen Datenbanken geht oder wie Google das macht ?!?
> > Am besten werden die Werte in den Suchfeldern schon alle in lauter Klein- oder lauter Großbuchstaben umgewandelt, Whitespace und Bindestriche entfernt, ß in ss umgewandelt usw., damit bei den Suchanfragen keine komplizierten regular expressions mehr nötig sind. Gleiches gilt für Abkürzungen (Straße=Strasse=Str.). Manche Werte von short_name oder alt_name (s.o.) gleichen sich dabei an und können gestrichen werden.
> >
> > Zur Laufzeit der Abfragen sind in den den regular expressions dann nur noch jene Fälle nötig, die im ersten Schritt noch nicht aufgelöst werden konnten.
> >
> > Wenn eine Anfrage kein Ergebnis liefert, könnte man zum Abfangen einfacher Rechtschreibfehler eine nach der anderen Möglichkeit durchgehen, in Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit unter Berücksichtigung der Performanz der Abfragen.
> > z.B. "stephanplatz" (s fehlt)
> > 1) Buchstabe zuviel?
> > -> street in (tephanplatz, sephanplatz, ...)
> > 2) Buchstaben vertauscht?
> > -> street in (tsephanplatz, setphanplatz, ...)
> > 3) Buchstabe anders?
> > -> street like _tephanplatz or street like s_ephanplatz or ...
> > 4) Buchstabe fehlt
> > -> street like _stephanplatz or street like s_thephanplatz or ... => bingo!
> > 5) nach den ersten n-1, n-2... Zeichen suchen:
> > -> street like stephanplat%
> >   street like stephanpla%
> >   ...
> >
> > Ich hab leider keine Ressourcen (Hardware, Bandbreite, für einen Alleingang auch die Zeit) um so was zu implementieren, aber vielleicht wer von euch?
> >
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> > Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Stefan Tauner
Als Antwort auf diesen Beitrag von "Peter Müller"
On Sat, 17 Feb 2018 13:04:05 +0100
"Peter Müller" <[hidden email]> wrote:

> > Du bist nicht viel zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, wenn du wirklich
> > glaubst, gm sei in diesen modi auch nur annähernd so gut wie osm (in
> > europa)...
> >  
>
> Welche Anwendungen verwendest du für das Routing/Navi?

Unterwegs in erster Linie OSMand sowie http://www.waymarkedtrails.org/
und https://www.bikemap.net/ (und co) für diverse Planungstätigkeiten.
https://openmtbmap.org ist sicher auch einen Blick wert, wenn man ein
Garmin-Gerät benutzt, aber ich hab's noch nie verwendet.

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Kind regards/Mit freundlichen Grüßen, Stefan Tauner

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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Johann Haag
Als Antwort auf diesen Beitrag von Friedrich Volkmann
Ich habe ursprünglich zum Abbilden in der OGD gemulitplextern Wohnanlagen- Adressen, ebenfalls so wie Du an Multipolygon Strukturen gedacht.
Als ich aber später herausgefunden habe, dass je Wohnanlage nur je eine Basisadresse maßgeblich ist, bin ich von diesem Gedanken wieder abgekommen. 

Die Problemstellung ist nun, dass OSM-Wien aktuell gefangener mehrerer Mapping Methoden ist, und dieser Zustand schon sehr sehr lange andauert.
Wie ich hier im talk Forum erfahren habe, ist ein gemeinsamer Konsens wichtig bis offensichtlich alles. Trotzdem finde ich, es wäre höchst an der Zeit, sich auf eine einzige praktikable und per Nominatim https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Nominatim funktionierende Mapping- Methode zu einigen. Mein Vorschlag geht Richtung einzelner redundanter Nodes. Bei den von mir in Wien bereits gemappten PLZ-Relationen, habe ich festgestellt, dass man mit nur geringem Aufwand in einer PLZ Relation per simpler Overpass Abfrage falsch gemappte Adressen herausgefiltert und bereinigen kann. So sehe ich das auch bei redundanten Hausnummern. Mittels regelmäßiger Kontrolldurchläufe, kann man redundante Strukturen sehr gut überprüfen und warten.

Daher mein Vorschlag für Wiener Adressen das Datenmodell von Steve Coast, also redundanten Strukturen anzuwenden https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=685290#p685290 und anschließende mittels Kontrollabfragen diese Adressen regelmäßig zu warten.

Grüße Johann
OSM geocodec
Talk Lesezeichen http://talk.hxg.at

Am 17. Februar 2018 um 13:07 schrieb Friedrich Volkmann <[hidden email]>:
On 17.02.2018 08:45, Johann Haag wrote:
Hallo Friedrich,
warum ergänzt Du nicht die Türen z.b. https://www.openstreetmap.org/node/3302241287 mit der Adresse der Wohnanlage.

addr:city=Wien
addr:country=AT
addr:housenumber=76-80/1

addr:housenumber=76-80, ohne /1

addr:postcode=1100
addr:street=Davidgasse
addr:unit=1
barrier=door
entrance=yes

Vielleicht bin ich befangen durch meine langjährige Arbeit mit relationalen Datenbanken, aber Redundanzen sind mir ein Graus, weil überall, wo sie vorkommen, Inkonsistenzen entstehen. Das ist wie ein Naturgesetz. Z.B. du setzt addr:street auf Gußriegelstraße, und dann kommt jemand und ändert am Gebäude addr:street auf Gussriegelstraße mit ss (wie unlängst passiert), und schon gibt es einen Unterschied.

Ein weiteres Problem ist, dass so lange Latten an Tags für den Mapper unübersichtlich werden. Man findet zwischen all den redundaten Tags die bedeutungstragenden nicht mehr heraus. Das ist schlimm genug bei Straßen, die mit oneway=no, access=yes, motorcar=yes, bicycle=yes, foot=yes, cycleway=no usw. getaggt sind. Bei den Adresstags multipliziert sich das noch, weil man dann ja konsequenterweise alle Identadressen mit auf den Eingang setzen müsste, also bei meiner Stiege statt:

addr:unit=14
barrier=door
entrance=yes

....wären das:

addr:city=Wien
addr:postcode=1100
addr:country=AT
addr:street=Davidgasse
addr:housenumber=76-80
addr:unit=14
addr2:city=Wien
addr2:country=AT
addr2:postcode=1100
addr2:street=Gußriegelstraße
addr2:housenumber=5
addr2:unit=14
addr2:city=Wien
addr3:country=AT
addr3:postcode=1100
addr3:street=Buchengasse
addr3:housenumber=151(?)
addr3:unit=14
barrier=door
entrance=yes

Da nehme ich lieber in Kauf, dass dumme Anwendungen nur die Wohnhausanlage finden. Das ist eh schon ein Jammern auf hohem Niveau, denn Stiegen und Nebeneingänge sind noch fast nirgends gemappt, und selbst wenn eine Stiegennummer "nur" gerendert wird, ist das schon besser als gar nichts.

--
Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria

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Elektronikermeister Johann Haag
Innsbruckerstraße 42
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Re: [Talk-at] OSM Nominatim Adress Suche in Wien

Johann Haag
Ergänzung,
das von mir vorgeschlagene Mapping lediglich der Wohnanlagen Basisadressen, schließt nicht aus, dass jemand später Entrance- Nodes auch mit weiteren Adressen (Adressen basierend auf weitere OGD Adressen) in der Form addrN ergänzt.

Grüße Johann
OSM geocodec

Am 17. Februar 2018 um 19:56 schrieb Johann Haag <[hidden email]>:
Ich habe ursprünglich zum Abbilden in der OGD gemulitplextern Wohnanlagen- Adressen, ebenfalls so wie Du an Multipolygon Strukturen gedacht.
Als ich aber später herausgefunden habe, dass je Wohnanlage nur je eine Basisadresse maßgeblich ist, bin ich von diesem Gedanken wieder abgekommen. 

Die Problemstellung ist nun, dass OSM-Wien aktuell gefangener mehrerer Mapping Methoden ist, und dieser Zustand schon sehr sehr lange andauert.
Wie ich hier im talk Forum erfahren habe, ist ein gemeinsamer Konsens wichtig bis offensichtlich alles. Trotzdem finde ich, es wäre höchst an der Zeit, sich auf eine einzige praktikable und per Nominatim https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Nominatim funktionierende Mapping- Methode zu einigen. Mein Vorschlag geht Richtung einzelner redundanter Nodes. Bei den von mir in Wien bereits gemappten PLZ-Relationen, habe ich festgestellt, dass man mit nur geringem Aufwand in einer PLZ Relation per simpler Overpass Abfrage falsch gemappte Adressen herausgefiltert und bereinigen kann. So sehe ich das auch bei redundanten Hausnummern. Mittels regelmäßiger Kontrolldurchläufe, kann man redundante Strukturen sehr gut überprüfen und warten.

Daher mein Vorschlag für Wiener Adressen das Datenmodell von Steve Coast, also redundanten Strukturen anzuwenden https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=685290#p685290 und anschließende mittels Kontrollabfragen diese Adressen regelmäßig zu warten.

Grüße Johann
OSM geocodec
Talk Lesezeichen http://talk.hxg.at

Am 17. Februar 2018 um 13:07 schrieb Friedrich Volkmann <[hidden email]>:
On 17.02.2018 08:45, Johann Haag wrote:
Hallo Friedrich,
warum ergänzt Du nicht die Türen z.b. https://www.openstreetmap.org/node/3302241287 mit der Adresse der Wohnanlage.

addr:city=Wien
addr:country=AT
addr:housenumber=76-80/1

addr:housenumber=76-80, ohne /1

addr:postcode=1100
addr:street=Davidgasse
addr:unit=1
barrier=door
entrance=yes

Vielleicht bin ich befangen durch meine langjährige Arbeit mit relationalen Datenbanken, aber Redundanzen sind mir ein Graus, weil überall, wo sie vorkommen, Inkonsistenzen entstehen. Das ist wie ein Naturgesetz. Z.B. du setzt addr:street auf Gußriegelstraße, und dann kommt jemand und ändert am Gebäude addr:street auf Gussriegelstraße mit ss (wie unlängst passiert), und schon gibt es einen Unterschied.

Ein weiteres Problem ist, dass so lange Latten an Tags für den Mapper unübersichtlich werden. Man findet zwischen all den redundaten Tags die bedeutungstragenden nicht mehr heraus. Das ist schlimm genug bei Straßen, die mit oneway=no, access=yes, motorcar=yes, bicycle=yes, foot=yes, cycleway=no usw. getaggt sind. Bei den Adresstags multipliziert sich das noch, weil man dann ja konsequenterweise alle Identadressen mit auf den Eingang setzen müsste, also bei meiner Stiege statt:

addr:unit=14
barrier=door
entrance=yes

....wären das:

addr:city=Wien
addr:postcode=1100
addr:country=AT
addr:street=Davidgasse
addr:housenumber=76-80
addr:unit=14
addr2:city=Wien
addr2:country=AT
addr2:postcode=1100
addr2:street=Gußriegelstraße
addr2:housenumber=5
addr2:unit=14
addr2:city=Wien
addr3:country=AT
addr3:postcode=1100
addr3:street=Buchengasse
addr3:housenumber=151(?)
addr3:unit=14
barrier=door
entrance=yes

Da nehme ich lieber in Kauf, dass dumme Anwendungen nur die Wohnhausanlage finden. Das ist eh schon ein Jammern auf hohem Niveau, denn Stiegen und Nebeneingänge sind noch fast nirgends gemappt, und selbst wenn eine Stiegennummer "nur" gerendert wird, ist das schon besser als gar nichts.

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Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria

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