Wochennotiz Nr. 317 09.08.2016–15.08.2016

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Wochennotiz Nr. 317 09.08.2016–15.08.2016

Wochennotizteam
Hallo,

die Wochennotiz Nr. 317 mit vielen wichtigen Neuigkeiten aus der OpenStreetMap Welt ist da:

http://blog.openstreetmap.de/blog/2016/08/wochennotiz-nr-317/

Viel Spaß beim Lesen!
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[Talk-at] Maps.ME User: Private Nodes auf OSM-Server

emergency99
Hallo allerseits,
 
In den letzten paar Wochen habe ich schon mindestens 6 mal nodes in OSM in Wien entdeckt, die falsch waren. Einmal war ein Duplicate eines Hotels mitten auf der Straße gemappt, aber ohne Namen, einmal wurde eine Bushaltestelle mit nur russischem Namen der übersetzt  soviel wie "Maschine hier" hieß auf den Server geladen, einmal wurde ein Duplicate des Cafes Oben etwa 500 Meter abseits angelegt. Diese Edits kamen von verschiedenen Usern die aber alle eines gemeinsam hatten. Sie hatten meist nur diesen, oder sehr wenige Edits, waren neue User und sie nutzten (meist die Android App von) MAPS.ME.
 
Das Positive ist, dass wenn man den Personen über die OSM-Seite ein Mail schreibt, antworten sie auch (was man von manchen langjährigen Mappern nicht behaupten kann) innerhalb kurzer Zeit und entschuldigen sich auch für den Faux Pas.
 
Das Problem scheint hier zu sein, dass Maps.ME, ohne näher zu fragen, dem User einen OSM Account anlegt, und dann manche Änderung auch gleich ins "Produktionssystem" hochlädt.
 
Ich persönlich habe diese App nicht, und weiß somit nichts über deren Funktionsweise.
Es scheint aber, dass die App dem User nicht sagt, was mit den Daten passiert.
 
Hat hier jemand Erfahrung mit der App oder eine Idee, wie man an die Sache sonst rangehen könnte, außer halt alle Edits von MAPS.ME Usern zu überwachen und immer E-Mails zu schreiben?
Soll ich damit auch an die Appentwickler rantreten?
 
Würde gerne vorher ein paar Meinungen und Erfahrungen sammeln. Vielleicht kann mir jemand von ähnlichen Fällen und der Lösung davon berichten.
 
Mit freundlichen Grüßen
Robin Däneke (emergency99)

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Re: [Talk-at] Maps.ME User: Private Nodes auf OSM-Server

emergency99
Hallo nochmal,
 
Hinzuzufügen wäre noch, dass alle dieser User mir zurückschrieben, dass Sie die Nodes eigentlich nur Privat / für sich selber anlegen wollten. Somit scheinen viele Leute Maps.ME wie Offline-Karten oder private Map-Apps zu nutzen, obwohl die App offenbar ein OSM-Editor ist.
 
Woher kommt diese Verwechslung?

Mit freundlichen Grüßen
Robin Däneke (emergency99)
           

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Re: [Talk-at] Maps.ME User: Private Nodes auf OSM-Server

Jens Steinhauser
Als Antwort auf diesen Beitrag von emergency99
Hallo,

Diese oft falschen aenderungen durch Maps.Me user sind mir auch schon
aufgefallen, in wien kommt es vor allem oft vor dass das "name"-tag
von historischen gebauden durch den asiatischen namen ersetzt wird.

IIRC gabs im deutschen forum dazu auch schon einen thread, und unter
[1] werden solche fehler gesammelt.

Getan hat sich von seiten der app-entwickler aber (noch?) nichts.

lg


[1] http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Maps.Me/Questionable_OSM_Edits

2016-08-24 13:28 GMT+02:00 Robin Däneke <[hidden email]>:

> Hallo allerseits,
>
> In den letzten paar Wochen habe ich schon mindestens 6 mal nodes in OSM in
> Wien entdeckt, die falsch waren. Einmal war ein Duplicate eines Hotels
> mitten auf der Straße gemappt, aber ohne Namen, einmal wurde eine
> Bushaltestelle mit nur russischem Namen der übersetzt  soviel wie "Maschine
> hier" hieß auf den Server geladen, einmal wurde ein Duplicate des Cafes Oben
> etwa 500 Meter abseits angelegt. Diese Edits kamen von verschiedenen Usern
> die aber alle eines gemeinsam hatten. Sie hatten meist nur diesen, oder sehr
> wenige Edits, waren neue User und sie nutzten (meist die Android App von)
> MAPS.ME.
>
> Das Positive ist, dass wenn man den Personen über die OSM-Seite ein Mail
> schreibt, antworten sie auch (was man von manchen langjährigen Mappern nicht
> behaupten kann) innerhalb kurzer Zeit und entschuldigen sich auch für den
> Faux Pas.
>
> Das Problem scheint hier zu sein, dass Maps.ME, ohne näher zu fragen, dem
> User einen OSM Account anlegt, und dann manche Änderung auch gleich ins
> "Produktionssystem" hochlädt.
>
> Ich persönlich habe diese App nicht, und weiß somit nichts über deren
> Funktionsweise.
> Es scheint aber, dass die App dem User nicht sagt, was mit den Daten
> passiert.
>
> Hat hier jemand Erfahrung mit der App oder eine Idee, wie man an die Sache
> sonst rangehen könnte, außer halt alle Edits von MAPS.ME Usern zu überwachen
> und immer E-Mails zu schreiben?
> Soll ich damit auch an die Appentwickler rantreten?
>
> Würde gerne vorher ein paar Meinungen und Erfahrungen sammeln. Vielleicht
> kann mir jemand von ähnlichen Fällen und der Lösung davon berichten.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Robin Däneke (emergency99)
>
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Re: [Talk-at] Maps.ME User: Private Nodes auf OSM-Server

Martin Raifer
> Getan hat sich von seiten der app-entwickler aber (noch?) nichts.

Also, zumindest in dem Punkt mit den falschen "name"-Tags scheint der
Entwickler bereits nachgebessert haben: Wenn ich das richtig sehe,
kann man seit einiger Zeit (zumindest auf Android) über die
Maps.Me-Editierfunktion nur noch die "name:xx"-Tags bearbeiten. Dabei
werden offenbar immer die Sprache des jeweiligen Benutzers und die
Sprache des jeweiligen Landes standardmäßig angezeigt. Weitere
Sprachen lassen sich über einen weiteren Klick hinzufügen. Ganz
optimal ist das jetzt allerdings auch nicht, weil man im
Bearbeiten-Formular jetzt den eigentlichen "name"-Tag gar nicht mehr
sieht, und man so als Anfänger evtl. einen eigentlich nicht unbedingt
notwendigen name:xx-Tag zu einem bereits benannten Objekt hinzufügen
könnte. (Aber besser als die Situation vorher ist es allemal.)

> Ich persönlich habe diese App nicht, und weiß somit nichts über deren Funktionsweise.

Ich empfehle dringend, euch mal die App zumindest zu Testzwecken zu
installieren, um euch ein wenigstens grobes Bild über dessen
Bearbeitungs-Funktion zu machen. Das beugt Missverständnissen vor und
macht es um einiges leichter, mangelhafte Edits von Maps.Me-Benutzern
zu verstehen und zu erklären wie man es besser machen könnte.

> Es scheint aber, dass die App dem User nicht sagt, was mit den Daten passiert.

Das kann ich nicht bestätigen. Nach der ersten Bearbeitung eines
Objekts bekommt der User einen riesigen Dialog zu Gesicht, der in
großen Lettern erklärt: „Melden Sie sich an, damit andere Benutzer
Ihre Änderungen sehen können“. Vielleicht war das in älteren Versionen
der Software noch etwas weniger eindeutig formuliert.

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Re: [Talk-at] Maps.ME User: Private Nodes auf OSM-Server

emergency99
Hallo nochmal,

> Also, zumindest in dem Punkt mit den falschen "name"-Tags scheint der
> Entwickler bereits nachgebessert haben: Wenn ich das richtig sehe,
> kann man seit einiger Zeit (zumindest auf Android) über die
> Maps.Me-Editierfunktion nur noch die "name:xx"-Tags bearbeiten. Dabei
> werden offenbar immer die Sprache des jeweiligen Benutzers und die
> Sprache des jeweiligen Landes standardmäßig angezeigt.
 
Das stimmt, es wird nur ein Sprache-Name Tag hinzugefügt, und da offenbar OSM Carto wenn ein name in der Sprache in der man die Karte verwendet verfügbar ist wird dieser name angezeigt, sonst der generelle name Tag. Insofern ist das schon etwas besser als wenn der echte Name überschrieben würde.

> Ich empfehle dringend, euch mal die App zumindest zu Testzwecken zu
> installieren, um euch ein wenigstens grobes Bild über dessen
> Bearbeitungs-Funktion zu machen.
 
Habe ich nun auch gemacht. Das Problem ist, dass die App als Offline Map App beworben wird, und nur als das. Von OSM findet sich zumindest im Apple App Store kein Wort. Die User haben also keine Ahnung, dass sie sich da eigentlich auch einen Editor runtergeladen haben.

> > Es scheint aber, dass die App dem User nicht sagt, was mit den Daten passiert.
>
> Das kann ich nicht bestätigen. Nach der ersten Bearbeitung eines
> Objekts bekommt der User einen riesigen Dialog zu Gesicht, der in
> großen Lettern erklärt: „Melden Sie sich an, damit andere Benutzer
> Ihre Änderungen sehen können“.
 
Das mit riesig ist aber eine Übertreibung.
Der Dialog ist zwar farbig, die Schrift teils fett, aber halt sonst ein 0815 Login Dialog. Auch weiß der User ja nicht, inwiefern andere User dann seine Sachen sehen können. Der Wortlaut erinnert mich eher an so ein"Friends"-System, wo dann die Freunde die man irgendwann hinzufügen kann, oder so in der Art von Social Network, die Punkte sehen können. Von Openstreetmap ist da nicht die Rede. Es ist nur ein weiterer Anmeldeknopf mit OpenStreetMap beschriftet. Das sagt noch nicht, dass man sich hier echt zur OSM einloggt.
Vor allem, da man sich ja auch mit FB und Google einloggen kann. Ein normaler User schaut nicht was da steht sondern drückt instinktiv auf den Button, der ihm am bekantesten vorkommt. Das wird wohl ein Login mittels Google oder Facebook sein. Der User glaubt, er loggt sich privat bei Maps.ME, bzw "mapswithme" wie es auch heißt, ein. Dass er sich damit bei der OSM registriert und die Änderungen in die Produktion lädt wird dieser User, der ja OFFLINE Karten will, nicht erlesen aus dem Dialog.
 
Hab ein paar Screenshots ( [0] ) gemacht, mit denen ich eventuell einen Blogpost erstellen werde um zukünftige User zu warnen. Werde auch den Developern die kritischen Punkte schreiben. Die sollten die Offline Karte und den Editor noch besser trennen.
 
Was mir auch auffiel: Wenn mann einmal bei einer Node auf "´Sichern" gedrückt hat und dann in der Dialogbox die aufpoppt ("Wollen Sie sie an alle Benutzer senden"), bestätigt (und sich wenn noch nicht gemacht einloggt, (dazu wird man ja quasi "gezwungen", obwohl man nur unschuldig auf Sichern klickte) dann scheint das noch immer so, als ob man die Änderung in das Maps.ME Netz kommen. (dass es ja offensichtlich nicht gibt, die hauen einfach alles in OSM...).
 
Auch dass diese Dialogbox nur "Senden" und "Abbrechen" hat ist irreführend. Der User will logischerweise die Node die er grad gesetzt hat in der Offline map speichern. "Abbrechen" würde heißen, dass die Node verworfen wird. Das will der User ja nicht! Somit drückt er auf Senden. Und schon hat man die "Coffee with Aunt Augusta" Node in der OSM.
Im Dialog steht zwar auch, dass die Nodes überprüft werden, aber was da alles in der OSM landet, kann dieses "Überprüfen" nicht sonderlich toll sein. Oder sie machen es erst seit gestern??? Müsste schauen wann die App das letzte Update hatte...
 
Dennoch, dem User wird nie wirklich gesagt, dass das nicht nur in so eine Art Soziales Ort-Netzwerk geht, wo halt andere Leute drauf zugreifen können, sondern dass hier echt alle Daten auf die OSM geladen werden.
 
Auch sind wohl OSM-Mapper hier etwas betriebsblind. Wenn man MAPS.ME aus dem OSM-Kontext kennt, und dann so ein login kommt ist "unsereins" ja alles klar. Einem User der die OSM nicht mal kennt, der insofern einen Vertrag mit MAPS.ME hat und nicht mit OSM, der weiß dann alles, was hier offenbar als normales Wissen angesehen wird nicht. Auch weiß man nicht wie gut (oder schlecht) die verschiedenen Translations der App sind. Da kann von Sprache zu sprache nochmal Info verloren gehen.
 
Ich denke die Developer von Maps.ME dachten, dass die User ihrer Karten mit korrekten Nodes die verwendete Karte (OSM-Daten) verbessern würden, dass aber viele solche Nodes wie "Ferienhaus", "Meetingpoint mit Tante Rose" oder "Busstop: Maschiene hier" mappen würden war den Devs wohl nicht klar.
 
Entweder man bietet Offline Maps an (wo User sowas halt machen), oder einen Online-Maps-Editor. Das eine im anderen zu verstecken ist der falsche Weg. 
 
Und dass dann gerade zur Urlaubszeit, wo Leute diese App schnell schnell in Betrieb nehmen, und alles überlesen, sich diese false edits häufen ist auch kein Wunder.
 
Naja, vielleicht nehmen die Devs es ja ernst, wenn ich ihnen das schreibe...
 
Danke für die Kommentare bisher
 
Mit freundlichen Grüßen
RobinD. (emergency99) 
 
[0]: https://1drv.ms/f/s!AmAsEnYGBb3rqEkucO9Ws9U5Q6OT

 

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Re: [Talk-at] Maps.ME User: Private Nodes auf OSM-Server

eest9
Übrigens wurde3 Maps.ME in der letzten Wochennotiz erwähnt:
http://blog.openstreetmap.de/blog/2016/08/wochennotiz-nr-318/
Und auf OSM-talk gibts auch schon Diskussionen darüber:
https://lists.openstreetmap.org/pipermail/talk/2016-August/076635.html

lg eest9

Am 25. August 2016 um 14:58 schrieb Robin Däneke <[hidden email]>:

> Hallo nochmal,
>
>> Also, zumindest in dem Punkt mit den falschen "name"-Tags scheint der
>> Entwickler bereits nachgebessert haben: Wenn ich das richtig sehe,
>> kann man seit einiger Zeit (zumindest auf Android) über die
>> Maps.Me-Editierfunktion nur noch die "name:xx"-Tags bearbeiten. Dabei
>> werden offenbar immer die Sprache des jeweiligen Benutzers und die
>> Sprache des jeweiligen Landes standardmäßig angezeigt.
>
> Das stimmt, es wird nur ein Sprache-Name Tag hinzugefügt, und da offenbar
> OSM Carto wenn ein name in der Sprache in der man die Karte verwendet
> verfügbar ist wird dieser name angezeigt, sonst der generelle name Tag.
> Insofern ist das schon etwas besser als wenn der echte Name überschrieben
> würde.
>
>> Ich empfehle dringend, euch mal die App zumindest zu Testzwecken zu
>> installieren, um euch ein wenigstens grobes Bild über dessen
>> Bearbeitungs-Funktion zu machen.
>
> Habe ich nun auch gemacht. Das Problem ist, dass die App als Offline Map App
> beworben wird, und nur als das. Von OSM findet sich zumindest im Apple App
> Store kein Wort. Die User haben also keine Ahnung, dass sie sich da
> eigentlich auch einen Editor runtergeladen haben.
>
>> > Es scheint aber, dass die App dem User nicht sagt, was mit den Daten
>> > passiert.
>>
>> Das kann ich nicht bestätigen. Nach der ersten Bearbeitung eines
>> Objekts bekommt der User einen riesigen Dialog zu Gesicht, der in
>> großen Lettern erklärt: „Melden Sie sich an, damit andere Benutzer
>> Ihre Änderungen sehen können“.
>
> Das mit riesig ist aber eine Übertreibung.
> Der Dialog ist zwar farbig, die Schrift teils fett, aber halt sonst ein 0815
> Login Dialog. Auch weiß der User ja nicht, inwiefern andere User dann seine
> Sachen sehen können. Der Wortlaut erinnert mich eher an so
> ein"Friends"-System, wo dann die Freunde die man irgendwann hinzufügen kann,
> oder so in der Art von Social Network, die Punkte sehen können. Von
> Openstreetmap ist da nicht die Rede. Es ist nur ein weiterer Anmeldeknopf
> mit OpenStreetMap beschriftet. Das sagt noch nicht, dass man sich hier echt
> zur OSM einloggt.
> Vor allem, da man sich ja auch mit FB und Google einloggen kann. Ein
> normaler User schaut nicht was da steht sondern drückt instinktiv auf den
> Button, der ihm am bekantesten vorkommt. Das wird wohl ein Login mittels
> Google oder Facebook sein. Der User glaubt, er loggt sich privat bei
> Maps.ME, bzw "mapswithme" wie es auch heißt, ein. Dass er sich damit bei der
> OSM registriert und die Änderungen in die Produktion lädt wird dieser User,
> der ja OFFLINE Karten will, nicht erlesen aus dem Dialog.
>
> Hab ein paar Screenshots ( [0] ) gemacht, mit denen ich eventuell einen
> Blogpost erstellen werde um zukünftige User zu warnen. Werde auch den
> Developern die kritischen Punkte schreiben. Die sollten die Offline Karte
> und den Editor noch besser trennen.
>
> Was mir auch auffiel: Wenn mann einmal bei einer Node auf "´Sichern"
> gedrückt hat und dann in der Dialogbox die aufpoppt ("Wollen Sie sie an alle
> Benutzer senden"), bestätigt (und sich wenn noch nicht gemacht einloggt,
> (dazu wird man ja quasi "gezwungen", obwohl man nur unschuldig auf Sichern
> klickte) dann scheint das noch immer so, als ob man die Änderung in das
> Maps.ME Netz kommen. (dass es ja offensichtlich nicht gibt, die hauen
> einfach alles in OSM...).
>
> Auch dass diese Dialogbox nur "Senden" und "Abbrechen" hat ist irreführend.
> Der User will logischerweise die Node die er grad gesetzt hat in der Offline
> map speichern. "Abbrechen" würde heißen, dass die Node verworfen wird. Das
> will der User ja nicht! Somit drückt er auf Senden. Und schon hat man die
> "Coffee with Aunt Augusta" Node in der OSM.
> Im Dialog steht zwar auch, dass die Nodes überprüft werden, aber was da
> alles in der OSM landet, kann dieses "Überprüfen" nicht sonderlich toll
> sein. Oder sie machen es erst seit gestern??? Müsste schauen wann die App
> das letzte Update hatte...
>
> Dennoch, dem User wird nie wirklich gesagt, dass das nicht nur in so eine
> Art Soziales Ort-Netzwerk geht, wo halt andere Leute drauf zugreifen können,
> sondern dass hier echt alle Daten auf die OSM geladen werden.
>
> Auch sind wohl OSM-Mapper hier etwas betriebsblind. Wenn man MAPS.ME aus dem
> OSM-Kontext kennt, und dann so ein login kommt ist "unsereins" ja alles
> klar. Einem User der die OSM nicht mal kennt, der insofern einen Vertrag mit
> MAPS.ME hat und nicht mit OSM, der weiß dann alles, was hier offenbar als
> normales Wissen angesehen wird nicht. Auch weiß man nicht wie gut (oder
> schlecht) die verschiedenen Translations der App sind. Da kann von Sprache
> zu sprache nochmal Info verloren gehen.
>
> Ich denke die Developer von Maps.ME dachten, dass die User ihrer Karten mit
> korrekten Nodes die verwendete Karte (OSM-Daten) verbessern würden, dass
> aber viele solche Nodes wie "Ferienhaus", "Meetingpoint mit Tante Rose" oder
> "Busstop: Maschiene hier" mappen würden war den Devs wohl nicht klar.
>
> Entweder man bietet Offline Maps an (wo User sowas halt machen), oder einen
> Online-Maps-Editor. Das eine im anderen zu verstecken ist der falsche Weg.
>
> Und dass dann gerade zur Urlaubszeit, wo Leute diese App schnell schnell in
> Betrieb nehmen, und alles überlesen, sich diese false edits häufen ist auch
> kein Wunder.
>
> Naja, vielleicht nehmen die Devs es ja ernst, wenn ich ihnen das schreibe...
>
> Danke für die Kommentare bisher
>
> Mit freundlichen Grüßen
> RobinD. (emergency99)
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